Gewalt bei Protesten: Türkische Sicherheitsleute in den USA angeklagt

In den USA sind 15 türkische Sicherheitskräfte angeklagt worden. Ihnen wird Verschwörung zur Gewalt vorgeworfen.

Die Sicherheitsleute sollen im Mai 2017 an Gewalt gegen Demonstranten beteiligt gewesen sein. Damals wurden elf Menschen in Washington bei einer Demonstration gegen den türkischen Präsidenten Erdogan verletzt. Erdogan, der zu einem Besuch im Weißen Haus angereist war, hatte seine Sicherheitsleute mitgebracht. Und die sollen gewaltsam auf friedliche Demonstranten losgegangen sein.

Sollten die Sicherheitsleute verurteilt werden, drohen ihnen mehr als zehn Jahre Gefängnis. Die türkische Botschaft hat als Urheber für die Gewalt dagegen Unterstützer der Kurdischen Arbeiterpartei PKK ausgemacht. Die PKK gilt in den USA als Terrororganisation.