Gesundheit: Tipps von der Babylotsin

Babylotsen: das Elternpaar Nisreen Ghoujal (Mutter, in der Mitte) und Nebras Joumaa mit dem kleinen Adam. Babylotsin Frederike Hartje (r.) berät sie im Waldkrankenhaus Spandau

Auch Adam hat einen Willkommensgruß erhalten, als er vor wenigen Wochen im Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau auf die Welt kam: klitzekleine bunte Söckchen, gestrickt von Spandauerinnen, die sich in Altentreffs und Kirchengemeinden treffen. Auch das Täschchen, das Helfer in der Sozialwerkstatt an der Altonaer Straße genäht haben, ist ein herzlicher Gruß. Adams Mutter, Nisreen Ghoujal (32), hat darin Informationsmaterial gefunden, das sie gut gebrauchen kann. Erst seit zwei Jahren lebt die Frau aus Syrien mit ihrem Mann Nebras Joumaa (36) in Berlin, seit einem Jahr in Spandau, nicht mehr in einer Flüchtlingsunterkunft, sondern in der eigenen Wohnung.

Als "sehr angenehm" beschreibt sie ihre Erfahrungen, die sie rund um die Geburt im Waldkrankenhaus gemacht hat. Ihr erstes Kind, ein vierjähriger Junge, kam noch in Syrien zur Welt. "Da hat mir die Mutter meines Mannes geholfen. Bei der zweiten Geburt jetzt habe ich mich deshalb sehr über die Hilfe hier im Krankenhaus gefreut", sagt sie.

"Die meisten nehmen es gern an"

Einen nicht unerheblichen Anteil an dieser fürsorglichen Aufnahme und den vielen Tipps vor und nach der Geburt haben die "Babylotsen". Anna Stein (32), Frederike Hartje (29) und Sarah Wilke (30) wurden im Waldkrankenhaus speziell dafür eingestellt, sich um die Schwangeren und jungen Familien zu kümmern. Sie sind selbst Mütter und haben eine psychologische und sozialpädagogische Ausbildung, teils mit Hebammenkenntnissen.

Schon, wenn Schwangere sich zur Geburt anmelden...

Lesen Sie hier weiter!