Gesundes Essen bei McDonald's: So sieht das Happy Meal der Zukunft aus

McDonald’s wird sich künftig verstärkt auf gesündere Angebote für Kinder konzentrieren. Doch nicht bei allen Kunden kommt die Idee an. Im Netz stößt vor allem eine Maßnahme auf Argwohn: die Streichung des Cheeseburgers aus dem Happy Meal.

Cheesburger gibt es bald nicht mehr im Happy Meal. (Bild-Copyright: Associated Press)

In Kooperation mit der “Alliance for a Healthier Generation” arbeitet McDonald’s seit Jahren daran, gesündere Mahlzeiten für Familien zu entwickeln.


Den gesunden Ansatz will der Fast-Food-Gigant nun weiter vorantreiben und kündigt seine Global Happy Meal Goals an. Dazu zählen ausbalancierte Mahlzeiten, reduzierte Inhaltsstoffe, transparenter Umgang mit Nährwertangaben, verantwortungsvolles Marketing an Kinder, wobei besonders die Lebensmittel beworben werden sollen, die zum täglichen Verzehr empfohlen werden.

Bis 2022 sollen in diesem Zuge massive Veränderungen am Happy Meal vorgenommen werden. Dazu gehört die Einsparung von Kalorien, Natrium, Fett und Zucker. Das wird etwa durch die Einführung von Wasser in Flaschen als Getränkeoption, kleinere Pommes-Portionen und zuckerreduzierten Kakao geschehen.

Im Netz stößt die Bekanntmachung auf viel Skepsis. Besonders eine Veränderung kommt bei den Kunden nicht gut an: Der Cheeseburger soll in Zukunft zwar noch auf Nachfrage im Happy Meal enthalten sein aber nicht mehr als Option angeboten werden. Auf Twitter echauffieren sich darüber schon jetzt diverse Nutzer, die mit dem Burger nostalgische Kindheitserinnerungen verbinden.


Dort heißt es etwa: “All die Eltern, die heimlich das Cheeseburger Happy Meal für sich selbst kaufen, werden enttäuscht sein.” Oder:


“McDonald’s macht das Happy Meal gesünder, indem es das Essen entfernt.”


Das traurige Fazit vieler User: “McDonalds ändert Namen in ‘Sad Meals.”

Wann genau die Maßnahmen auch in Deutschland in Kraft treten, ist bislang nicht bekannt. Klar ist aber, dass die Happy Meal Goals ein weltweites Ziel des Unternehmens sind.