Geschäftsführer im Interview: Ist Budni in Gefahr, Herr Wöhlke?

Die MOPO sprach mit dem 39-Jährigen über die Zukunftsstrategie.

Schwierige Zeiten für Budni. Der Konkurrenzdruck ist knallhart. Im Geschäftsjahr 2015/2016 schrieb das Traditionsunternehmen rote Zahlen. Die MOPO sprach mit Geschäftsführer Christoph Wöhlke (39) über die Zusammenarbeit mit Edeka, neue Standorte  und die Zukunftsstrategie.

MOPO: Überlebt Budni den brutalen Verdrängungswettbewerb in Ihrem Gewerbe?

Christoph Wöhlke: Selbstverständlich.

Wie?

In unserer 100-jährigen Geschichte haben wir ja schon so manche  Katastrophe überstanden. Wir sind sehr, sehr zuversichtlich und haben jetzt ja mit Edeka auch einen starken Partner an unserer Seite. Das ist eine wichtige Voraussetzung, um sich im Markt durchzusetzen, weil  uns viele  Hersteller erheblich benachteiligt hatten.

Wie denn?

Wir gehen davon aus, dass wir teilweise über zehn Prozent mehr zahlen als die Mitbewerber.

Wie genau soll jetzt die Zusammenarbeit mit Edeka laufen?

Wir werden mit Edeka zusammen  unsere zentralen Dienstleistungen bündeln. Also Einkauf, Logistik, IT, Marketing. Die Filialen bleiben davon unabhängig.

Der Vorteil soll für Sie dann sein, dass Sie bessere Einkaufskonditionen bei  Großhändlern bekommen?

Ja, das ist das eine und das Zweite sind natürlich Synergien in den zentralen Dienstleistungen.

Deutschlandweit haben DM und Rossmann schon so viele Standorte besetzt. Wie wollen Sie denn zwischen diesen  Giganten Ihren Platz behaupten?  

Als ich hier vor 15 Jahren angefangen hab, gab es zwölf oder 13 Drogerieketten. Die waren alle größer als wir. Die gibt es alle nicht...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo