„Germany's next Bundeskanzler“: Kölner Kandidat hat einen bekannten Politiker zum Onkel

Beim Online-Casting ist Julius Feund unter den Top 5.

Die Interessenvertretung „Die jungen Unternehmer“ sucht nun kurz vor der Bundestagswahl im Internet „Germany's next Bundeskanzler“. „Wir wollen mit diesem Online-Wettbewerb junge Wähler für Politik begeistern“, sagen sie. Julius Freund (23) hat es hier unter die besten Fünf geschafft.

Dieser Kanzlerkandidat ist sein Onkel

In seiner Brust schlage das „rote Herz eines Sozialdemokraten“, so das SPD-Mitglied. Und das hat auch familiäre Gründe.

Was Julius mal werden will, wird sein Onkel vielleicht schon bald. Denn der ist SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz. „Er ist mein Onkel, und ich bin stolz auf ihn“, erzählt Julius. Und der ist natürlich auch ein Vorbild: „Ich erlebe mit, wie das ist. Viel unterwegs zu sein, immer zu kämpfen, ständig Termine zu haben und im Fokus der Presse zu sein.“

Aber das ist kein Grund, die eigenen Pläne zu ändern: „Ich sehe das als Herausforderung und denke, dadurch entwickelt man sich weiter.“

Einen Schulz-Bonus will er nicht: „Man wird nur ernst genommen, wenn man durch Können überzeugt. Ich gehe meinen eigenen Weg.“ Und der soll nach Berlin führen.

Finale in Berlin

Genau 1201 Stimmen hat Freund in den ersten drei Wahl-Runden des Online-Castings bekommen – und reist jetzt zum Finale an die Spree.

Der VWL-Student ist Mitglied der SPD, seine Schwerpunktthemen: „Digitalisierung, Netzausbau und erneuerbare Energien“. Freund: „Mein Ziel ist es, die Energiewende hinzukriegen. Wir sind fernab der Ziele, die vor Jahren festgelegt wurden.“

 „Auch SPD muss sich klarer positionieren“

Dafür bricht er mit der aktuellen Regierung, auch mit seiner eigenen Partei, die seiner Ansicht nach in diesem Bereich zu wenig tut. „Ich fordere von der kommenden Regierung, dass sie auch umsetzt, was sie verspricht. Seit Merkel stagniert die Entwicklung der Klimaschutzziele völlig. Aber auch die SPD muss sich hier klarer positionieren.“ 

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