Geretteter Eisbär, gerettete Schildkröte und Papst in Quebec

Lebensrettung um Maulesbreite: In der russischen Arktis ist einem Eisbär geholfen worden, der keine Nahrung mehr aufnehmen konnte. Gehindert hat ihn der scharfkantige Überrest einer Dose mit Konservenmilch, der querliegend sein Maul blockierte.

Aus dem fernen Moskau wurden deshalb Experten des dortigen Zoos eingeflogen. Sie schossen zuerst einen Narkosepfeil auf das Tier, dass danach noch erstaunlich lange weiterlief. Dann folgte der operative Eingriff.

Direkt danach wurde das Tier in seine ihm angestammte Umgebung ausgeflogen und dort noch unter Betäubung ausgewildert. Damit es kein böses Erwachen wird, legten die Experten haufenweise Fisch in Greifweite des Bären. Denn es wird noch dauern, bis das Tier nach der Mauloperation wieder richtig zupacken kann.

Schildkröte in der Türkei

Eine seltene Schildkröte, eine vom Aussterben bedrohte Euphrat-Schildkröte, ist in der Türkei vor dem Tod durch Austrocknung gerettet worden. In einem Dorf nach Diyarbakir halfen die Bewohner dem Tier, wieder zu Kräften zu kommen. Zuerst wurde die Schildkröte mit einem Schlauch abgespritzt. Die Schildkröte war auf Grund des Wassermangels fast ohnmächtig. Mit Hilfe der Menschen erwachte sie dann aber schnell wieder zum Leben und schnappte nach einem Salatblatt.

Die Weichschildkröte (Rafetus euphraticus) ist an den Ufern der Flüsse Euphrat und Tigris beheimatet. Sie hält sich von den Menschen fern.

Der Bürgermeister des Dorfes Çiftlik, Hüsnü Cemal Kuru, hatte das erschöpfte Tier in der Sonne auf einem Feld gefunden. Er benachrichtigte auch die Polizei und den Tierschutz.

Zunächst wurde die Schildkröte zu den Tierärzten im Dicle Wildlife Rescue and Rehabilitation Center gebracht. Diese stellten fest, dass sie eigentlich bei guter Gesundheit sei. Sie wurde dann wieder im Fluss freigelassen.

Papst in Kanada

Papst Franziskus ist am Mittwoch in Quebec City zu Treffen mit dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau und der Generalgouverneurin Mary Simon eingetroffen. Tausende von Menschen bereiteten ihm einen herzlichen Empfang, drängten sich auf den Straßen, um den Papst zu sehen, und jubelten, als er durch die Stadt fuhr. Kinder wurden ihm zum Segnen hingehoben.

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