Gerard Pique in Causa Antoine Griezmann: "Muss mich für nichts entschuldigen"

Die Art und Weise der Griezmann-Absage sorgt in Barcelona weiter für Unruhe. Pique weist jede Schuld von sich und tut dies auch offen kund.

Gerard Pique hat nach dem 1:0-Sieg Spaniens über den Iran eine Entschuldigung gegenüber dem FC Barcelona verweigert. In der Causa Antoine Griezmann erkennt der Verteidiger weiterhin keinen Fehler bei sich.

"Ich muss mich für nichts entschuldigen", sagte Pique nach der zweiten Partie mit spanischer Beteiligung bei der WM 2018. Im Vorfeld des Turniers hatte eine Dokumentation über Griezmann für Aufregung gesorgt, die von Pique mitproduziert worden war. Der Franzose gab darin bekannt, bei Atletico Madrid zu bleiben und nicht nach Barcelona zu wechseln.

Daraufhin hatte Barcas Vize-Präsident Jordi Mestre ein Gespräch mit Pique angekündigt. Der Klub fühlt sich vom Verteidiger hintergangen, wurde doch monatelang mit Griezmann verhandelt. Pique antwortete selbstbewusst: "Ich habe mich bereits erklärt, jetzt sind wir bei der WM."

Gerard Pique kündigt eine Lösung nach der WM an

Sollten die Verantwortlichen des FC Barcelona doch ein weiteres Gespräch wünschen, wäre Pique dazu nach der Weltmeisterschaft bereit: "Sie haben meine Telefonnummer und wissen auch, wo die Umkleide ist. Sie wissen, wo sie mich finden." Der 31-Jährige kündigte an: "Wir werden darüber reden und eine Lösung finden."

Wie diese Lösung aussehen wird, ist fraglich. Barcelona verlor mit Griezmann das oberste Transferziel. Spanische Medien spekulieren nun seit geraumer Zeit, wie die angedachten 100 Millionen Euro stattdessen eingesetzt werden sollen. Zuletzt gab es unter anderem das Gerücht über eine Rückkehr von Thiago. Laut SportBild ging bislang aber kein Angebot beim FC Bayern München ein.