Gerücht: Spielpraxis-Klausel bei Wolfsburgs Divock Origi

Divock Origi wird für die Wölfe teurer, sollte er wenig Einsätze absolvieren. Dieses Modell bringt ein Medienbericht ins Spiel.

Divock Origi wurde vom FC Liverpool verliehen, damit er beim VfL Wolfsburg Spielpraxis sammelt. Damit dies auch geschieht, haben die Reds laut Medienberichten eine kuriose Klausel in das Leihgeschäft verankert. Die Gebühr für den Stürmer errechnet sich aus der Anzahl der Einsätze bei den Wölfen.

Wie die Bild berichtet, muss der VfL Wolfsburg einen Zuschlag zahlen, wenn Origi nicht regelmäßig in der Startelf steht. Demnach müssten die Wölfe 20 Prozent mehr überweisen, wenn der 22-Jährige nur 80 Prozent der möglichen Zeit auf dem Feld steht. Dies könnte auch ein Grund sein, warum in England von einer Leihgebühr von 6,5 Millionen Euro gesprochen wird und in Wolfsburg nur von 3 Millionen.

Auf der Insel ist ein solches Modell durchaus üblich. Auch zwischen Bayern und Hoffenheim herrscht wohl im Falle von Serge Gnabry eine ähnliche Regelung. 

Des Weiteren soll eine weitere Klausel im Vertrag verankert sein. Sollte der FC Liverpool Verletzungssorgen haben, könnten die Reds den Stürmer im Januar zurück nach England beorden.