Geplatzter „Höhle der Löwen“-Deal: Wir haben die App Too Good To Go getestet

Philipp Nagels

Alle fünf „Höhle Der Löwen“-Investoren sind in der Sendung einen Deal mit dem Startup Too Good To Go eingegangen. Trotzdem ist der Deal zwischen Dreh und Austrahlung der Sendung geplatzt. Wir haben das Startup bereits vor einem Jahr für euch getestet.

Too Good To Go Buffet
Too Good To Go App

Hinter Too Good To Go (TGTG) stecken die beiden dänischen Gründer Stian M. H. Olesen und Thomas Bjørn Momsen. Die Idee ist simpel: Teilnehmende Restaurants, Cafés und Bäckereien können überschüssiges Essen zu reduzierten Preisen für Selbstabholer anbieten, anstatt sie nach Ladenschluss wegzuwerfen.

Die letzte Wurststulle mit Remoulade und Gurkenscheibchen landet dann abends im besten Falle nicht im Müll, sondern im Magen eines hungrigen, preis- und/oder ökobewussten Endverbrauchers. Wie mir. Ich bin definitiv hungrig und in ausreichendem Maße preis- und ökobewusst, um das Konzept sehr spannend zu finden.

TGTG ist erst Ende 2015 in Dänemark gestartet, seit April 2016 gibt es die App auch in Deutschland; zudem in Frankreich, Großbritannien, Italien, Norwegen und bald auch in Schweden. Das darf man — auch in der an verfrühten Superlativen nicht armen Startup-Szene — durchaus als Erfolgsgeschichte bezeichnen. 

Doch wie gut funktioniert die App? Und, wichtiger: Wie schmeckt das Essen, das den Tag über den Laden hüten musste? Ich habe es in Berlin getestet.

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