Geplantes Rennen: Miami-Liebhaber Hamilton bietet sich als Streckendesigner an

Geplantes Rennen: Miami-Liebhaber Hamilton bietet sich als Streckendesigner an

Weltmeister Lewis Hamilton (33) ist wenig begeistert vom geplanten Streckenlayout für ein mögliches Formel-1-Rennen in Miami und hat sich als Designer für den Kurs in der US-Metropole angeboten. "Miami ist ein super cooler Ort, und ich habe mich echt sehr, sehr gefreut, davon zu hören. Und dann sah ich das Streckenlayout und dachte mir: Ähh...?!", sagte Hamilton am Rande des Grand Prix von Spanien (Sonntag, 15.10 Uhr/RTL).
"Ich denke, das könnte viel mehr Spaß machen", sagte Hamilton. Der Mercedes-Star verbringt in der Party-Metropole in Florida gerne seine Freizeit. "Ich kenne Miami ziemlich gut. Es gibt einige bessere Orte, an denen man die Strecke platzieren könnte", sagte der Brite: "Ich will keine Schlüsse ziehen, bevor wir da überhaupt gefahren sind, aber falls es die Zeit gibt und jemand auf mich zukommen möchte oder auf einen anderen Fahrer, dann bin ich sicher, dass wir einen guten Einblick geben könnten, wie das Layout gerade ist und wie es besser gemacht werden könnte."
Am Donnerstag hatte der Stadtrat von Miami einstimmig dafür gestimmt, konkrete Verhandlungen mit den Besitzern der Königsklasse über ein Rennen ab der Saison 2019 aufzunehmen. Formel-1-Eigner Liberty Media begrüßte das Votum, die bisherigen Pläne sehen eine Strecke im Hafengebiet vor. "Es kann ein Flop oder ein Treffer sein, vielleicht ist es ja ein Knaller", sagte Hamilton.
Er verstehe nicht, warum die Expertise der Piloten bei neuen Strecken nicht gefragt sei. Im Golf wäre es etwa völlig normal, dass die "großen Golfer Plätze entwerfen", ihm würde aber kein erfolgreicher Rennfahrer einfallen, der "jemals eine Rennstrecke entworfen hat".