Gentner scherzt über Gesichts-OP

Christian Gentner ist nach seiner Gesichts-OP bereits wieder zu Scherzen aufgelegt

Der schwer im Gesicht verletzte Christian Gentner vom VfB Stuttgart darf erste vorsichtige Schritt in Richtung eines Comebacks unternehmen.

Beim Kapitän der Schwaben wurde am Mittwoch das Sportverbot aufgehoben, er wird damit ab sofort zumindest ein individuelles Aufbautraining beginnen.

Einen möglichen Zeitpunkt für eine Rückkehr ins Mannschaftstraining hat der 32-Jährige aber noch nicht ins Auge gefasst.

Gentner witzelt über Gesichts-OP

"Es gibt keinen konkreten Plan, ich will auf keinen Fall einen genauen Zeitpunkt angeben. Ich habe auch keinen Druck von Vereinsseite, will aber so schnell wie möglich wieder auf dem Platz stehen", sagte Gentner bei einem Pressegespräch. Er hoffe, ergänzte der Mittelfeldspieler, "dass wir von Wochen statt von Monaten sprechen."

Gentner trug bei seinem ersten Medientermin seit dem schlimmen Zusammenprall mit Wolfsburgs Torwart Koen Casteels Mitte September nur noch ein kleines Pflaster unter dem rechten Auge.


"Ich glaube nicht, dass ich viel Fitness verloren habe, ob es psychisch ein Problem geben wird, kann ich nicht zu 100 Prozent sagen", sagte Gentner.

Er fügte an: "Mir geht es wirklich gut, ich nehme seit Tagen keine Schmerzmittel mehr." An den Unfall selbst, bei dem Gentner Brüche des unteren und seitlichen Augenhöhlenbodens, des Nasenbeins und des Oberkiefers erlitt, hat keine Erinnerung.

Zur Operation fügte er humorvoll an: "Meine Frau sagt, so eine Gesichts-OP hätte ich vor Jahren schon machen sollen."