Geniale Amazon-Rezension: Riesiger Wasserball terrorisiert Strandbesucher


Für ganze zehn Minuten war ein Strandball mit einem Durchmesser von 3,6 Metern ein riesiger Spaß – dann sorgte er allerdings für eine Schneise der Verwüstung. Was der farbenfrohe Ball angerichtet haben soll, beschreibt ein angeblicher Käufer in einer Amazon-Rezension.

Kein Wunder, dass der Ball als „Behemoth“, zu deutsch also „Ungeheuer“, bezeichnet wird: Der Wasserball in Gelb, Rot und Blau ist größer als ein Erwachsener und verspricht für umgerechnet 80 Euro dementsprechend großen Spaß am Strand. Aus der Freude kann aber auch schnell schiere Panik werden, wie die Rezension des US-amerikanischen Amazon-Kunden „Reid hamlin“ nahelegt.

In dem Produktkommentar heißt es: „Wir haben den Ball mit zum Strand genommen, und nachdem wir zwei Stunden damit zugebracht hatten, ihn aufzupumpen, schubsten wir ihn für volle zehn Minuten hin und her. Dann hat ihn der Wind erwischt und ihn mit einer Geschwindigkeit von etwa 40 Knoten (fast 75 km/h) über den Strand gefegt. Er hat alles, das sich ihm in den Weg stellte, zerstört. Kinder schrien in Panik, als das riesige, aufblasbare Monstrum ihre Sandburgen kaputt machte. Erwachsene Männer wurden beim Versuch, ihre Familien zu retten, umgehauen.“


„Je schneller wir ihn verfolgten, desto schneller rollte er. Als ob er uns verhöhnen wollte. Schließlich hörten wir auf, ihm hinterherzulaufen, weil uns die Schneise der Verwüstung und Verletzungen horrende Anwaltskosten beschert hätte. Gerüchten zufolge soll er noch immer Familien auf einem Landzipfel von Florida verfolgen.“

Normale Wasserbälle versprechen vielleicht weniger Spaß, sind dafür aber auch nicht so gefährlich. (Bild: ddp Images)

Während einige Käufer bemängelten, dass dem Wasserball schon nach wenigen Stunden die Luft ausgehe, weil das Material beim Spielen leicht Löcher bekomme, hat dieser Nutzer zumindest in dieser Hinsicht Gutes zu berichten: „Wir haben ihn in South Carolina verloren, so viel also zu seiner Widerstandsfähigkeit.“

Ob sich das Ganze tatsächlich so zugetragen hat, bleibt fraglich – gut unterhalten ist man nach dem Lesen dieser Wasserball-Rezension aber allemal.