Gemeinsam stärker: Erste Sitzung von EU-US-Technologierat

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Bei Handel und Technologie enger zusammen arbeiten und gleichzeitig globale Rivalen in Schach halten: Die EU und die USA wollen eine strapazierte Allianz wieder stark machen. Zum Start der Gespräche des neuen Technologierats in Pittsburgh verpflichteten sich die Verbündeten, gemeinsame Standards für Künstliche Intelligenz zu entwickeln. Auch wollen sie gegen den Halbleitermangel und gegen Verstöße gegen die Menschenrechte vorgehen.

Die Digitalisierung der Volkswirtschaften könne nur durch ein offenes und stabiles globales Handelssystem erreicht werden, sagte EU-Handelskommissar Valdis Dombrovskis. Dazu sei die EU bereit. Doch Handel und Digitalisierung müssten auch den Menschen, den Arbeitern und Unternehmen in Europa und den USA zugute kommen.

Bei den Pittsburgher Gesprächen überwog der Optimismus. Industrieverbände sprachen von einem guten Start in die technologische Zukunft.

Das Treffen sei ein Versuch, gemeinsam Regeln für einen großen Technologiemarkt zu schaffen. Das sei für europäische Unternehmen sehr wichtig, sagte Cecilia BONEFELD-DAHL von Digitaleurope.

Es gebe in Europa schließlich rund 600.000 mittelständische Betriebe, die Geschäftspartner außerhalb der EU hätten, vor allem in den USA. Das Gleiche könne von den Amerikanern gesagt werden.

Handelsthemen standen auf der Tagesordnung ganz weit oben, doch über Zölle wurde offiziell nicht gesprochen. Wie es mit den Strafzöllen aus der Trump-Ära weiter gehen soll, ist immer noch unklar. Eine Lösung muss aber bis November gefunden werden.

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