Gelungene Heim-Premiere für BVB-Trainer Stöger

SID
Gelungene Heim-Premiere für BVB-Trainer Stöger

Gelungene Heim-Premiere für Peter Stöger: Borussia Dortmund hat mit dem neuen Trainer seine Heimschwäche abgelegt und beim 2:1 (0:1) gegen 1899 Hoffenheim nach zuvor sieben Pflichtspielen ohne Sieg wieder ein Erfolgserlebnis im eigenen Stadion gefeiert.
Der BVB verbesserte sich mit 28 Punkten zumindest vorübergehend auf Rang drei und zog an Hoffenheim (26 Zähler) vorbei. Pierre-Emerick Aubameyang (63., Foulelfmeter) und Christian Pulisic (89.) sorgten für einen versöhnlichen Abschluss einer kurios verlaufenden Hinrunde. Mark Uth (21.) hatte die Gäste, die seit neun Bundesligaspielen auf einen Sieg gegen Dortmund warten, in Führung gebracht.
Stöger nahm damit nach dem 0:3 des 1. FC Köln erfolgreich Revanche gegen die TSG mit Trainer Julian Nagelsmann, der als heißer Kandidat in Dortmund ab dem Sommer gehandelt wird.
Stöger vertraute vor 81.000 Zuschauern der gleichen Startelf wie bei seinem Debütsieg in Mainz (2:0). Seine Mannschaft begann auch selbstbewusst und hatte bereits in der Anfangsphase die große Chance zur Führung. Nach einem Fehlpass von Florian Grillitsch vergab Andrej Jarmolenko (5.) aber frei vor Torhüter Oliver Baumann.
Der BVB hielt das Tempo hoch, Hoffenheim machte sich mit leichten Ballverlusten im Mittelfeld das Leben schwer. Jarmolenko nutzte aber auch seine zweite gute Gelegenheit nicht (20.).
Nach einem ersten Warnschuss von Bayern-Leihgabe Serge Gnabry (19.) bekamen die Gäste das Geschehen immer besser in den Griff. Nach einer schönen Kombination und Pass von Pavel Kaderabek brachte Uth die Gäste in Führung. Die Hoffenheimer wurden in ihren Aktionen nun immer sicherer. Mit langen Ballbesitzphasen kontrollierte die TSG das Spiel. Die Gastgeber taten sich immer schwerer und wirkten bis zur Halbzeitpause immer ideenloser.
Stöger verfolgte die Bemühungen seines Teams meist stehend an der Seitenlinie. Nach einer halben Stunde schickte der Österreicher alle Ersatzspieler bereits zum Aufwärmprogramm, auf einen Wechsel zu Beginn der zweiten Halbzeit verzichtete er allerdings.
Seinen Spieler fiel aber auch nach der Pause zunächst nicht viel ein. Im Gegenteil: Torhüter Roman Bürki war bei einer Direktabnahme von Nadiem Amiri (49.) auf dem Posten. Die Gastgeber verzettelten sich zu oft in Einzelaktionen, dem Spiel der Schwarz-Gelben, die am Mittwoch im Pokal-Achtelfinale bei Bayern München gastieren, mangelte es lange Zeit an Präzision und Tempo. Dann foulte Stefan Posch Shinji Kagawa und Aubameyang verwandelte den Elfmeter sicher. Es war das 13. Saisontor des Gabuners.