Geldregen für die Zarrellas in "einer der schönsten Folgen" von "Bares für Rares"

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 Bei der XXL-Ausgabe von "Bares für Rares" geriet Horst Lichter ins Schwärmen: "Es war eine der schönsten Folgen." Das lag nicht nur am Verkauf eines Picassos. Auch ein Traumauto wurde erfolgreich versteigert - von einem Traumpaar: Jana Ina und Giovanni Zarrella.

Jana Ina und Giovanni Zarrella waren die prominenten Gäste bei
Jana Ina und Giovanni Zarrella waren die prominenten Gäste bei

Am Mittwochabend residierten Horst Lichter, die Experten, Händler und Verkäufer bei "Bares für Rares im Schloss". Die XXL-Version der ZDF-Trödelkultshow wurde auf Schloss Johannisberg im Rheingau gedreht. Eine würdige Kulisse für die Verkaufsobjekte und die schicken Promi-Gäste - Model und Moderatorin Jana Ina Zarrella und ihr Ehemann Giovanni.

Angereist war das Paar praktischerweise an Bord ihres Verkaufsobjekts! Die Rede ist von einem Alfa Romeo Spider, Baujahr 1987. Bevor Giovanni die Werbetrommel für sein Auto rührte, durfte er Werbung in eigener Sache machen: Am 11. September startet seine eigene Sendung. "Die Giovanni Zarrella Show" wird zur besten Sendezeit am Samstag um 20.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt. "Mit Stars aus Schlager und Pop, international, mit Überraschungen und ganz viel Wärme", fasste Zarrella das Konzept zusammen.

Für die XL-Ausgabe im Schloss Johannisberg im Rheingau hatte sich Horst Lichter besonders elegant gekleidet. (Bild: ZDF / Sascha Baumann)
Für die XL-Ausgabe im Schloss Johannisberg im Rheingau hatte sich Horst Lichter besonders elegant gekleidet. (Bild: ZDF / Sascha Baumann)

 

Horst Lichter rettet die Zarrellas aus peinlichem Experten-Verhör

"Italiener, Mann, Autos", erklärte Jana Ina in knappen Worten die Psyche ihres Gatten. "Aber wir fahren nicht so oft damit, wie er sich gewünscht hat", weiß die Ehefrau. Schweren Herzens wollte Giovanni Zarrella sich daher von dem Traum in Rot verabschieden. "Maximal 10.000 Kilometer" habe der Alfa auf dem hübschen Buckel und nur einen Vorbesitzer. Doch Sven Deutschmanek erklärte, er "habe mal Kfz-Mechaniker gelernt." Der Experte deckte auf: Knapp 53.000 Kilometer wurde der Wagen schon bewegt und bereits nachlackiert - und das nicht optimal.

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"Das hat mir der Gutachter auch gesagt, das war nicht in unserer Zeit", ging Giovanni in die Defensive. Außerdem entdeckte Sven Deutschmanek eine "leichte Stauchung am Radhaus". Er vermutete, dass der Wagen "mal nen leichten Ditscher gekriegt hat". Horst Lichter versuchte sich als Mediator: "Er ist manchmal ziemlich pingelig." Jana Ina versicherte: "Ich habe das Auto seit elf Jahren und das alles nicht gesehen." Der Moderator kommentierte: "Du hattest nur Augen für deinen Mann!" So elegant kann man an Fettnäpfchen vorbei navigieren! Trotz aller Makel empfahl Sven Deutschmanek 11.500 bis 12.500 Euro für den Youngtimer.

Probesitzen im Traumauto: Fabian Kahl erstand den Alfa Rome Spider der Zarrellas. (Bild: ZDF)
Probesitzen im Traumauto: Fabian Kahl erstand den Alfa Rome Spider der Zarrellas. (Bild: ZDF)

 

10.000 Euro für eine kaputte Vase!

Die Händler waren angetan von dem roten Flitzer. Fabian Kahl wollte sofort probesitzen. Susanne Steiger ließ den Motor aufheulen, und Walter Lehnertz lobte den "satten Sound". Steiger, Kahl, Wolfgang Pauritsch und Daniel Meyer boten mit. Als Kahl mit 15.500 Euro den Schätzpreis toppte, meinte Meyer: "Ich finde, Fabian steht das sehr gut. Deswegen höre ich hier auf." Kahl freute sich über seinen ersten Oldtimer und versprach, den Wagen zu behalten und selbst zu fahren. "Ich habe immer noch alles voller Gänsehaut, es war eine der schönsten Folgen", freute sich Horst Lichter am Ende.

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Dazu trug auch eine restaurierte Keramikvase mit einem Riss bei. Detlev Kümmel taxierte verblüffenderweise dennoch auf 8.000 bis 10.000 Euro. "Ich finde das gar nicht so doof für eine kaputte Vase", erklärte Horst Lichter. Des Rätsels Lösung: Es handelte sich um einen Picasso! Der Künstler arbeitete mit der Keramikwerkstatt Madoura zusammen. 1953 wurde die Vase namens "Die Königin" nach einer Vorlage Picassos dort in einer limitierten Auflage von 400 Stück gefertigt. Susanne Steiger zahlte die Maximalschätzung von 10.000 Euro. Isabel Kiener und Martina Porten-Kiener, Tochter und Mutter aus Nordrhein-Westfalen, konnten ihr Glück kaum fassen.

Eine Picasso-Vase für 10.000 Euro war eine der Sensationen bei
Eine Picasso-Vase für 10.000 Euro war eine der Sensationen bei

 

Die vielleicht jüngste und die garantiert älteste Kandidatin der Show

Leo (10), Charlotte (19) Sigel waren die vielleicht jüngsten Verkäufer in der Geschichte der Sendung. Leo will Ägyptologe werden und hatte passenderweise eine Postkarte aus Ägypten dabei. Mit dem Verkaufserlös wollte er mit seiner Schwester und den Eltern Ägypten bereisen. Tatsächlich zahlte Daniel Meyer 3.000 Euro dafür und Wolfgang Pauritsch spendierte 200 oben drauf. Die Summe erklärte sich damit, dass Absender und Adressat prominent waren: Kultautor Karl May schickte sie 1899 an Prinz Adalbert von Bayern ins Münchner Schloss Nymphenburg.

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Anemie de Ruig wollte ein Gold-Armband mit Miniaturbild aus Elfenbein veräußern. Nachdem die Dame mit 96 Jahren die älteste Verkäuferin in der Historie der Show war, versprach Lichter: "Anemie, nächsten Geburtstag bin ich da, 100-prozentig!" Dr. Rezepa-Zabel taxierte auf bis zu 3.000 Euro. Exakt das zahlte Susanne Steiger. Anna Backhausen und Papa Ralf aus Calden wollten eine Bronzefigur loswerden. Dargestellt war ein auf das Fangen von Ratten dressierter Hund nebst Rattenkäfig. Nicht sehr ästhetisch, doch Wolfgang Pauritsch war die Skulptur 3.000 Euro wert.

Unbezahlbar: Die 96-jährige Verkäuferin eines Gold-Armbands versprach Lichter beim nächsten Geburtstag zu besuchen. (Bild: ZDF)
Unbezahlbar: Die 96-jährige Verkäuferin eines Gold-Armbands versprach Lichter beim nächsten Geburtstag zu besuchen. (Bild: ZDF)

Ein Aufstellspiel aus Pappe brachte dem Ehepaar Berg aus Burgkunstadt 240 Euro von Fabian Kahl ein. Den Tricktresor von Frank Aschendorff und Cordelia Fründ aus Lübeck kaufte Walter Lehnertz für 2.000 Euro. Ein Chordephon mit Lochplatten veräußerte Jutta Orth aus Brühl für 1.150 Euro. Käufer war erneut Walter Lehnertz.

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