Geldabheben bald Luxus? Warum ihr euch auf steigende Bank-Preise einstellen solltet

Jonas Lotz
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Das aktuelle Niedrigzinsumfeld sorgt weiter für Umwälzungen in der Finanzbranche. Wie aus einer Umfrage der Beratungsgesellschaft Ernst & Young hervorgeht, bitten 32 Prozent der befragten Finanzinstitute Privatkunden bereits stärker zur Kasse oder planen dies bis Ende des Jahres zu tun. 

Für sein Bankenbarometer befrage Ernst & Young im April 120 Banken in Deutschland, darunter Volks- und Raiffeisenbanken, Sparkassen sowie private Großbanken. Gemessen an der Bilanzsumme stehen diese Banken für 70-80 Prozent des deutschen Bankenmarktes. 

Gebühren für Kunden steigen

Finanz-Experten merken an, dass die frühere Quersubvention von Dienstleistungen durch hohe Zinseinnahmen aufgrund des aktuellen Niedrigzinsumfeldes nicht mehr möglich sei. Um weiterhin wirtschaftlich zu bleiben, gaben 27 Prozent der Banken an, die Gebühren für das Girokonto erhöhen zu wollen. 19 Prozent wollen die Gebühren für Überweisungen erhöhen.

Eine weitere Maßnahme für den Erhalt der Betriebsfinanzierung ist laut EZB-Direktorin Sabine Lautenschläger eine Banken-Konsolidierung. Im Gespräch mit dem „Tagesspiegel„ weist Lautenschläger darauf hin, dass Deutschland zu viele Banken besitze: „Mit rund 1.600 sind es eigentlich zu viele.

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