Geladener Granatwerfer an Wohltätigkeitsladen gespendet

In Goodwill-Geschäften kann man günstig gespendete Artikel kaufen. (Symbolbild: AP Photo)

Mitarbeiter eines US-amerikanischen Goodwill-Geschäftes fanden in einem Haufen neu eingegangener Spenden einen voll funktionsfähigen Granatwerfer.

Die Mitarbeiter eines Wohltätigkeitsladens in Sarasota, Florida, staunten nicht schlecht, als sie am Wochenende beim Durchgehen frisch eingetroffener Spendenartikel einen funktionsfähigen Granatwerfer fanden, der zu allem Überfluss auch noch geladen war.

Wie die Polizeiwache des Manatee County laut dem „Bradenton Herald” berichtet, fanden die Angestellten der Goodwill-Filiale die Waffe am Sonntag und alarmierten daraufhin die Behörden. Ursprünglich wurde die ungewöhnliche Spende in einem Wohltätigkeitsladen in der Nachbarstadt Bradenton abgegeben. Da die Mitarbeiter dort jedoch nicht wussten, um was es sich handelte, wurde der Granatwerfer zusammen mit anderen Spenden an die „Manasota Bargain Barn” weitergeleitet. Fotos der gespendeten Waffe sind auf Twitter zu sehen, hier ein Tweet des Journalisten Justin Robicheau.


„Wir würden unsere Kunden oder Angestellten nie einem Sicherheitsrisiko aussetzen“, erklärte Joe Beshures, der Manager des Goodwill-Geschäfts in Bradenton, gegenüber „ABC Action News“. In dem Laden würden jährlich etwa 124.000 Spenden eingereicht. Manche davon, wie befüllte Urnen, Munition oder Goldzähne, seien jedoch so bizarr oder gefährlich, dass sie nie in den Verkauf gingen. Das Personal ist laut Beshures dazu ausgebildet, gefährliche Spenden zu erkennen und zu entsorgen.

Wie die Beamten des Manatee County laut „Bradenton Herald” berichten, wurde die gespendete Granate sicher in einem Gefahrgut-Behälter auf der Polizeiwache verstaut. Der Granatwerfer selbst lagert nun in der Asservatenkammer. Von wem die Spende stammt, ist unklar.