Geiger mit guten Chancen auf das Podest, Eisenbichler verpasst Entscheidung

SID
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Skispringer Karl Geiger (Oberstdorf) hat seine Chancen auf einen Podestplatz bei der 69. Vierschanzentournee deutlich verbessert. Beim letzten Springen in Bischofshofen liegt der Skiflug-Weltmeister nach einem Sprung auf 138,0 m mit 143,6 Punkten nach dem ersten Durchgang auf dem zweiten Platz. Damit ist Geiger in der virtuellen Gesamtwertung wieder Zweiter.

"Er hat echt einen tollen Sprung gezeigt, sehr zufriedenstellend", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher im ZDF. Geiger überholte den polnischen Titelverteidiger Dawid Kubacki (132,0 m) und den Norweger Halvor Egner Granerud (133,0), der sich mit einer Anlaufverkürzung verpokerte. Der Gesamtführende Kamil Stoch (Polen) holte sich mit der Höchstweite von 139,0 m (150,9 Punkte) die Halbzeitführung und steht damit kurz vor seinem dritten Tourneesieg.

Weltmeister Markus Eisenbichler (Siegsdorf) erlebte indes eine Enttäuschung, verpatzte mit einer Weite von nur 120,5 m seinen Sprung völlig und verpasste sogar den zweiten Durchgang. "Es ist bitter. Ich habe sowas aber schon oft erlebt, da rege ich mich nicht mehr auf", sagte er.

Constantin Schmid (Oberaudorf) als 13. (132,0 m), Severin Freund (Rastbüchl) auf Platz 25 (125,0 m) und Pius Paschke (Kiefersfelden) als 30. (122,0 m) qualifizierten sich für den zweiten Durchgang. Martin Hamann (Aue) schaffte es zum Abschluss nicht in die Top 30.