Geheimer Plan: Experten erklären, was sich hinter Trumps Afghanistan-Strategie verbirgt

Christoph Asche
Verfolgt Donald Trump bei seiner Afghanistan-Strategie einen geheimen Plan?

„America First“, damit hatte US-Präsident Donald Trump Wahlkampf gemacht. Amerika zuerst, das war immer auch eine Ansage an alle, die den längsten Kampfeinsatz der US-Geschichte befürworten: nämlich den in Afghanistan. 

Der Kampf am Hindukusch gegen die Taliban war für Trump bis vor kurzem skandalös, eine Art riskantes Abenteuer fernab der Heimat, das bisher über 2.000 US-Soldaten das Leben und den Staat Hunderte Milliarden Dollar gekostet hat. 

„Wir werden angreifen“, sagte Trump martialisch

Wir sollten dort schnell abziehen“, forderte er 2013 bei Twitter. Trumps damalige Vorstellung von guter Politik: Die Milliarden-Beträge der Auslandseinätze sollten lieber in die Heimat fließen. 

Und jetzt die überraschende Kehrtwende. Am Montagabend erklärte der US-Präsident zur Hauptsendezeit, er werde den Einsatz in Afghanistan ausweiten. Verantwortlich für die Entscheidung dürften die Militärs sein, die Trump in seinem engsten Beraterkreis um sich hat. „Wir werden angreifen“, sagte Trump in martialischem Ton in die Kameras. 

Jetzt steht die Frage im Raum: Was steckt hinter Trumps Entscheidung? Politisches Kalkül? Das Drängen seiner Berater? Oder hat er einfach eine „rationale“ und „verantwortungsvolle“ Entscheidung getroffen, wie es der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen am Dienstag im Gespräch mit Business Insider formulierte?

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