Gehörverlust, Schwindel, Hirnschäden: So mysteriös ist die Waffe, die eine neue Kuba-Krise auslösen könnte

Business Insider Deutschland
Ultraschallwaffen wie diese auf einem Navy-Kommandoschiff könnten gegen US-Diplomaten in Kuba eingesetzt worden sein

Dass Donald Trump eine andere Kuba-Strategie verfolgt als sein Amtsvorgänger, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Nun verschärfen sich die diplomatischen Spannungen zwischen den USA und Kuba jedoch weiter. Die USA haben nicht nur über die Hälfte ihres Botschaftspersonals aus Havanna abgezogen, sondern auch 15 kubanische Diplomaten aus Washington ausgewiesen.

Dies ist eine direkte Reaktion auf vermeintliche Schallattacken gegen US-Diplomanten. Mehrere in Kuba beschäftigte Botschaftsmitarbeiter klagten über Schwindel, kognitive Probleme und den Verlust ihres Hörvermögens.

Infra- oder Ultraschall als mögliche Ursache

Ob dahinter tatsächlich Schallattacken stecken, ob diese Akustik-Attacken wirklich stattgefunden haben und wer die Verantwortlichen sind, ist jedoch unklar. Die USA werfen der kubanischen Regierung vor, nicht genug für die Sicherheit ihrer Diplomaten zu tun, und sahen sich daher zum Handeln gezwungen.

Worum geht es? Schall kann dazu verwendet werden, Menschen Schaden zuzufügen. Es gibt Schallwaffen, die Lautstärken von über 150 Dezibel erzeugen können und in der Vergangenheit eingesetzt wurden, um beispielsweise somalische Piraten abzuwehren. Aber es gibt auch Schallwaffen, die mit sehr tiefen oder sehr hohen Schallwellen funktionieren, welche für das menschliche Gehör nicht wahrnehmbar sind. Genau solche Waffen sollen in den vorliegenden Fällen eingesetzt worden sein.

Weiterlesen auf businessinsider.de