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Völlig verrückte Szene bei Zverev-Aus!

Frühes Aus für Alexander Zverev!

Deutschlands Nummer eins im Tennis muss bei den Australian Open bereits nach der zweiten Runde die Koffer packen.

Der 25 Jahre alte Hamburger verlor bei seinem Grand-Slam-Comeback in Melbourne gegen den Lucky Loser Michael Mmoh aus den USA mit 7:6 (7:1), 4:6, 3:6, und 2:6 und wartet somit weiter auf seinen ersten Grand-Slam-Titel.

Für Aufregung sorgte eine Szene im zweiten Satz beim Stand von 2:2. Zverev wollte aufschlagen, unterbrach seine Aktion aber und fasste sich an den Kopf: Offenbar hatte sich ein Vogel erleichtert und dem Hamburger auf den Kopf gemacht. Dieser nahm es mit Humor und wischte sich den Kopf mit einem Handtuch ab.

Zverev mit körperlichen Problemen

Zverev hatte im Laufe des Matches mit körperlichen Problemen zu kämpfen, die Nummer 13 der Welt fasste sich immer wieder an den hinteren Oberschenkel.

„Ich hatte keine Erwartungen oder Ziele. Es war ein guter Test für mich“, sagte Zverev: „Jetzt weiß ich, wo ich körperlich stehe. Es ist noch ein weiter Weg zurück dahin, wo ich war.“

Mmoh war erst als Lucky Loser ins Hauptfeld nachgerückt, nachdem der Belgier David Goffin seinen Start kurzfristig abgesagt hatte. Zverev verpasste damit seinen siebten Drittrundeneinzug in Australien nacheinander.

Zverev war mit geringen Erwartungen ins Turnier gestartet und hatte in der ersten Runde einen Fünfsatz-Sieg gegen den Peruaner Juan Pablo Varillas errungen. Es war sein erster Sieg seit der schweren Knöchelverletzung, die er Anfang Juni im Halbfinalduell der French Open gegen Rafael Nadal erlitten hatte.

Zunächst schien Zverev gegen Mmoh voll auf der Höhe. In der Anfangsphase des ersten Satzes dominierte der Hamburger, bei seinen starken ersten Aufschlägen gab es für Mmoh kaum etwas zu holen.

Der US-Amerikaner ließ sich beeindrucken, kam dann plötzlich aber auf und fand zurück in den Satz. Zverev bewahrte die Nerven und setzte sich im Tiebreak sicher durch.

Zverev verliert Kontrolle - Gegner auf Augenhöhe

Doch es war mittlerweile eine knifflige Partie für die deutsche Nummer eins, Mmoh war mindestens auf Augenhöhe und spielte nun mit deutlich größerem Selbstvertrauen.

Zverev verlor die Kontrolle über die Ballwechsel, lief einem Break nach und strahlte überhaupt keine Selbstverständlichkeit in seinen Aktionen mehr aus. Der zweite Satz war weg, und das Bild änderte sich auch im folgenden Durchgang nicht.

Nun stand der deutsche Topspieler mit dem Rücken zur Wand, kassierte aber sofort wieder ein Break zum 0:2, das er jedoch kontern konnte. Doch Zverevs Mittel reichten an diesem Tag nicht mehr, um die jähe Niederlage zu verhindern.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)