Gegen "Klick-Bettler“: So will Facebook wieder interessanter werden

Viele sind von den “Klick-Bettlern” auf Facebook genervt. Das möchte der Konzern nun ändern. (Bild: ddp)

Mit einem neuen Algorithmus will Facebook gegen Beiträge vorgehen, die man teilen oder kommentieren soll, um dem betreffenden Unternehmen mehr Reichweite zu verschaffen.

Schluss mit den nervigen Beiträgen in der Art von „Markiere einen Freund“ oder „Kommentiere mit …“, die einem sofort angezeigt werden, sobald man Facebook über den Browser oder das Smartphone aufruft. Facebook hat einen Weg gefunden, um das sogenannte „Engagement-Bait“ einzudämmen. Unternehmen setzen es immer wieder ein, um die Facebook-Nutzer etwa mit Gewinnspielen zu Interaktionen zu verleiten und damit ihre eigene Reichweite zu erhöhen.

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Das System ist dasselbe wie beim Clickbaiting und spülte die Reaction Votings immer wieder massenweise in den Newsfeed. Dem Social-Media-Netzwerk ging das schon länger gegen den Strich. Weshalb es bei Facebook jetzt einen neuen Algorithmus gibt, der diese Masche erkennt. Entsprechende Beiträge werden dadurch seltener angezeigt und sollen den Newsfeed der Nutzer wieder interessanter und relevanter machen, schrieb der Konzern in einem Blog-Eintrag. Innerhalb der nächsten Wochen sollen die Nutzer die Verbesserung in ihrer deutlich weniger vollgespamten Timeline sehen können.

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Allerdings gibt es Ausnahmen, und die sind durchaus sinnvoll: Zum Beispiel Beiträge, mit denen nach demselben Prinzip nach vermissten Personen gesucht wird.

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