Entwarnung bei David Alaba: Bayern Münchens Verteidiger nach Supercup gegen Eintracht Frankfurt nicht schwer am Knie verletzt

Der Sieg des FC Bayern im Supercup wurde von einer Knieverletzung David Alabas überschatte. Am Montag gab es Entwarnung.

Linksverteidiger David Alaba hat sich beim 5:0-Erfolg seines FC Bayern München im Supercup bei Eintracht Frankfurt keine schwere Knieverletzung zugezogen. Das ergab eine MRT-Untersuchung, wie der Rekordmeister am Montagmorgen offiziell mitteilte.

Demnach laboriere der Österreicher an einer schweren Prellung im linken Knie, "eine Bänderverletzung konnte ausgeschlossen werden." Das Gelenk werde nun "ruhiggestellt und täglich von der medizinischen Abteilung des deutschen Rekordmeisters kontrolliert und behandelt", so der FCB.

Hasan Salihamidzic befürchtete gar einen Kreuzbandriss bei David Alaba

"Wir hoffen, dass es nicht so schlimm ist", hatte Sportdirektor Hasan Salihamidzic am Sonntagabend erklärt und sogar eine schwere Blessur nicht ausgeschlossen: "Ich will über einen Kreuzbandriss nicht nachdenken. Wir müssen abwarten."

Wann Alaba wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen kann, soll je nach Heilungsverlauf von Tag zu Tag entschieden werden.

Alaba war nach einem Zweikampf mit Danny da Costa auf Höhe der Bayern-Bank mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen geblieben (75.). Salihamidzic schlug beide Hände vor sein Gesicht. Weil die Bayern zu diesem Zeitpunkt schon dreimal gewechselt hatten, beendete der Meister die Partie zu zehnt.