Gefährlich für Allergiker: Vorsicht vor falsch gekennzeichneten Aldi-Joghurts

Allergiker sollten bei Joghurts von Aldi ganz genau in den Becher sehen. (Symbolbild: ddp)

Schon kleinste Rückstände diverser Allergene können bei Betroffenen einen Schock auslösen. Verständlich, dass sich eine Aldi-Kundin darüber aufregte, als sie einen falsch gekennzeichneten Nuss-Joghurt von Aldi in ihrem Kühlschrank fand. Wie der Discounter darauf reagiert, macht die Allergikerin fassungslos.

„Pfirsich-Mango“ stand auf dem Deckel des Joghurts, den eine Kundin in der Münchner Aldi-Filiale an der Friedenheimer Brücke gekauft hatte. Dabei enthielt der „Fruttagurt“ von Desira keine Südfrüchte, sondern Haselnüsse. Und gegen die ist die Kundin allergisch. Ein Glück also, dass sie den Fehler beim Blick in den Becher bemerkte.

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„So etwas darf nicht passieren. Für viele Allergiker ist so ein falsches Etikett lebensgefährlich“, sagte die Münchnerin gegenüber der Zeitung „tz“. Nachdem sie keine Hotline gefunden habe, bei der sie den Fehler hätte melden können, schrieb die Frau schließlich ein E-Mail an den Discounter. Doch die Antwort der Aldi Süd-Unternehmensgruppe fand sie alles andere als zufriedenstellend:

„In der Email stand, dass ich mich noch etwas gedulden soll – und dass sich der Lieferant mit einer Stellungnahme bei mir melden wird.“

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Ihrer Meinung nach müssten die Becher mit dem gefährlichen Inhalt sofort aus den Regeln geräumt werden, um Allergiker keinem Risiko auszusetzen: „Gerade für ältere Leute, die sich den Joghurt vielleicht nicht so genau anschauen, kann das sehr gefährlich werden.“

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