So gefährlich ist die Sonne für Beauty-Produkte

So gefährlich ist die Sonne für Beauty-Produkte

Sommer, Sonne … und ruinierte Kosmetik. Wenn die Temperaturen steigen, reagieren Beauty-Produkte besonders empfindlich.

Nagellack ist die wohl größte Diva im Kosmetikschrank. Wird er nicht richtig gelagert, verändert sich seine Textur, die Komponenten trennen sich oder er dickt so sehr ein, dass er sich nicht mehr auftragen lässt. Soll die Lebensdauer der Lacke verlängert werden, sollten sie weit weg von direkter Sonneneinstrahlung, Wärmequellen oder Feuchtigkeit gelagert werden.

Genauso wenig vertragen Pflegeprodukte für das Gesicht Sonnenlicht. Wird ein chemisches Peeling UV-Strahlung ausgesetzt, kann es sogar richtig gefährlich werden. "Ein Fruchtsäurepeeling, das an einem heißen Ort gelagert wurde, verliert Feuchtigkeit und wirkt so konzentrierter", erklärt Dermatologin Patricia Wexler im Interview mit "Allure". Wird das hochkonzentrierte Produkt auf die Haut aufgetragen, kann es zu regelrechten Verbrennungen kommen.

Weniger gefährlich, aber ziemlich ärgerlich, ist die Wirkung der Sonne auf Make-up. Knallige Lidschatten können im Sonnenlicht tatsächlich ausbleichen, flüssige Foundations kippen oder nehmen einen merkwürdigen Geruch an. Wer schon einmal einen Lippenstift in der Strandtasche hatte, weiß, dass die feste Form in der Hitze ganz schnell dahin sein kann. Am besten ist Make-up im Kühlschrank aufgehoben. Sollten es dort nicht genug Platz geben, tut es auch eine geschlossene Kosmetiktasche, die an einem trockenen, kühlen Ort gelagert wird.

Haarprodukte wie Sprays oder Schaum sollten in ihren Sprühdosen keinesfalls dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt oder im heißen Auto vergessen werden. Bestenfalls verändert sich nur die Textur, wenn es ganz schlecht läuft, explodiert die Flasche.