Gedenken an die 70 Toten des Absturzes von Überlingen

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Gedenken an die 70 Toten des Absturzes von Überlingen

Angehörige der russischen Absturzopfer trauern mit Blumen und Kränzen am zerstörten Heck der Tupolew 154. Foto: Rolf Haid

An die mehr als 70 Toten der Flugzeugkatastrophe von Überlingen vor 15 Jahren erinnert heute eine Gedenkveranstaltung. Am 1. Juli 2002 waren zwei Flugzeuge über der Stadt in der Luft zusammengestoßen.

Die Stadt Überlingen, die Gemeinde Owingen und das Land Baden-Württemberg richten die Feier an der zentralen Gedenkstätte im Ortsteil Brachenreuthe aus, an der nach Angaben des Staatsministeriums auch rund 100 Menschen aus der russischen Teilrepublik Baschkortostan erwartet. Von dort stammten zahlreiche Opfer.

Das Unglück hatte sich damals kurz vor Mitternacht ereignet. Ein Flugzeug der Logistikfirma DHL und eine russische Tupolew-Passagiermaschine stießen in der Luft zusammen, alle Insassen kamen ums Leben, unter ihnen mehrere Dutzend Schulkinder aus Baschkortostan. Die Tupolew war auf dem Weg nach Spanien, wo die Kinder Urlaub an der Costa Dorada machen wollten. An Bord des Frachtflugzeugs waren ein britischer und ein kanadischer Pilot. Auch sie starben.