Gaudino über Sohn: "Er muss lernen, sich durchzubeißen"

Der ehemalige Nachwuchsspieler von Bayern München muss sich von seinem Vater einiges anhören. Seine Zukunft bleibt weiterhin offen.

Der in der vergangenen Saison vom FC Bayern an den FC St. Gallen ausgeliehene Gianluca Gaudino hat sich von seinem berühmten Vater Maurizio Gaudino kritische Worte gefallen lassen müssen. Wie es mit dem Mittelfeldspieler nun weitergeht, ist offen.

"Er muss lernen, sich durchzubeißen, zu kratzen und spucken. Nur so macht man im Fußball den nächsten Schritt", sagte Maurizio Gaudino dem Blick, auf seinen Sohnemann angesprochen.

Gaudino junior kam in der vergangenen Saison in St. Gallen überhaupt nicht klar. Er absolvierte 22 Pflichtspiele und sammelte dabei nicht einen einzigen Scorerpunkt. Wie es mit dem 20-Jährigen, der noch bis 2018 bei Bayern unter Vertrag steht, weitergeht, ist unklar.

"Es gibt einige Anfragen, aber nichts Spruchreifes", erklärte Vater Gaudino, der dem Intermezzo in der Schweiz auch etwas Positives abgewinnen kann. "Er hat trotzdem viele Erfahrungen sammeln können und hat einen Riesen-Lernprozess durchgemacht. Er hat gelernt, wie der Fußball außerhalb eines ganz großen Klubs wie Bayern funktioniert. Das war eine andere Welt", so Gaudino.