Garmischer Bürgermeisterin: Belastungen 'knapp an Toleranzgrenze'

GARMISCH-PARTENKIRCHEN (dpa-AFX) - Für die Bürgermeisterin von Garmisch-Partenkirchen, Elisabeth Koch (CSU), sind die Belastungen der Bürger durch den G7-Gipfel derzeit "knapp an der Toleranzgrenze". Die hohe Polizeipräsenz solle aber den friedlichen Ablauf des Treffens gewährleisten - das komme den Bürgerinnen und Bürgern zugute, sagte Koch am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Um dieses Ziel bestmöglich zu unterstützen, müssten nun mehr oder weniger kurzfristig etwa alle zur Verfügung stehenden Parkplätze für die Polizei und Rettungskräfte freigehalten werden.

"Wir sind uns sehr bewusst, dass die Belastungen und Einschränkungen für unsere Bürgerinnen und Bürger aktuell einen Punkt erreichen, der knapp an der Toleranzgrenze liegt", sagte Koch. "Wir haben uns die Situation nicht ausgesucht, jetzt müssen wir das Beste daraus machen und einfach pragmatisch bleiben." In einer Woche sei der "Spuk vorüber".

Das Treffen bringe hoffentlich belastbare Willensbekundungen seitens der Staats- und Regierungschefs. Schon vor Wochen betonte Koch, das Treffen sei angesichts des Krieges in der Ukraine wichtiger denn je.

Mehrere Einrichtungen im Ort sind geschlossen, darunter ein Freibad - das Alpspitz-Wellenbad - und die Boulderhalle. Die Flächen nutzt teils die Polizei. Ein weiteres Freibad ist aber offen.

Seit Freitag bleibt auch die berühmte Partnachklamm zu - "zum Schutz unserer Hilfsorganisationen", wie Koch sagte. "Sowohl die Rettungskräfte des BRK, als auch der Feuerwehren oder des THW können in der aktuell angespannten Situation keinen Einsatzfall in der Partnachklamm brauchen." Eine Verletztenbergung könne hier komplex und langwierig werden. Diesen Fall wolle man vermeiden.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.