Ganz Spanien gilt ab Sonntag als Corona-Risikogebiet

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Urlaubsstrand in Spanien

Ganz Spanien einschließlich der Balearen und Kanaren gilt wegen steigender Corona-Zahlen ab Sonntag als Risikogebiet. Es bestehe das erhöhte Risiko einer Infektion, teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag mit. Bislang waren nur einzelne Regionen Spaniens als Risikogebiet ausgewiesen. Zudem wurde Zypern als neues Hochinzidenzgebiet eingestuft, dort gibt es ein besonders hohes Infektionsrisiko.

In Irland wurden die Regionen Midlands und Midwest ebenfalls neu als Risikogebiete eingestuft. Nicht mehr als Risikogebiet gelten Saudi-Arabien und die schwedische Provinz Kronoberg, wie das RKI weiter mitteilte. Die neuen Einstufungen greifen ab Sonntag um Mitternacht. Sie erfolgten nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesgesundheitsministerium, das Auswärtige Amt und das Bundesinnenministerium.

"Risikogebiet heißt nicht Urlaubsverbot", sagte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums. "Es ist aber das deutliche Zeichen: Bitte aufpassen und bei Rückkehr testen", fügte er hinzu.

Rückkehrer aus Risikogebieten müssen die digitale Einreiseanmeldung vornehmen. Zudem bringt die Einstufung als Risikogebiet zwar grundsätzlich eine Quarantänepflicht mit sich. Diese kann aber durch ein negatives Testergebnis, beziehungsweise einen Genesenen- oder Impfnachweis vermieden werden. Für Flugreisende gilt eine Testpflicht unabhängig von der Einstufung als Risikogebiet - also bereits jetzt auch für Flugreisende aus Spanien.

Bei Hochinzidenzgebieten müssen Touristen nach einer Rückkehr in eine zehntägige Quarantäne gehen, die sie aber nach fünf Tagen mit einem negativen Corona-Test vorzeitig beenden können.

cha/jp

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