GamEinsam spielen in Köln

Köln, das Computerspieleparadies: Die GamesCom, eine der wichtigsten Computerspielmessen der Welt, ist seit Mittwoch auch für Otto-Normal-Gamer geöffnet. Als Motto gilt dieses Jahr: gemeinsam spielen.

Und so treffen hier Spielefans auf Spielefans, Spielefans auf böse Endgegner und Angela Merkel auf Super Mario. Echt jetzt, kein Witz.

“Games waren schon immer das Sozialste aller Medien”, so Felix Falk, vom Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware, “und das sehen wir eben auch in diesem Jahr, viele Computerspiele-Unternehmen stellen genau das in den Mittelpunkt.”

Nintendo zum Beispiel mit der neuen Konsole Nintendo Switch. Gemeinsam zocken heißt hier: zusammen an einem Gerät, oder, und das ist bei Nintendo noch ungewöhnlich, gemeinsam übers Internet spielen. Die Switch kann man nahtlos vom heimischen Fernseher in den Schulbus mitnehmen, fast ohne zwischendrin mit dem Gezocke aufzuhören. Das ist toll, reicht aber nicht, um jeden Kritiker in Extase zu versetzen.

Ansonsten gibt es viele Aufgüsse alter Erfolge. FarCry 5 zum Beispiel: Immerhin mit einem neugestalteten Mehrspielermodus. “Sie können während des Spiels eines Partners mit einsteigen und zusammen mit ihm Aufgaben, Ziele, Unterziele und so weiter bestreiten”, so Ralf Wirsing von UbiSoft. In ein laufendes Spiel einsteigen: Bei Ego-Shootern gibt es das schon länger, bei herkömmlichen Computerspielen ist das aber noch nicht so verbreitet.

Die GamesCom läuft noch bis kommenden Samstag. Bis dahin kann man sich davon persönlich überzeugen, dass gemeinsam doch am schönsten ist.