"Game of Thrones": Dieser Tod hat Lena Headey schwer getroffen

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In "Game of Thrones" spielt sie die berechnende Cersei Lennister. Doch bei diesem Serientod brachen bei Lena Headey alle Dämme...

In etwas mehr als einer Woche ist es soweit: Die neuen Folgen der Erfolgsserie "Game of Thrones" laufen an. Auch Schauspielerin Lena Headey (43) ist in Staffel sieben wieder als Cersei Lennister zu sehen. Ihre Figur gilt als berechnend und eiskalt. Das trifft natürlich nicht auf Lena Headey zu. Der Tod eines Serienkollegen hat sie gar völlig aus der Fassung gebracht, wie sie im Interview mit dem Magazin "The Edit" des Internetversandhauses Net-a-Porter verriet. Keiner Geringeren als Maisie Williams (20) alias Arya Stark stand sie Rede und Antwort. Wer die sechste Staffel noch nicht gesehen hat, sollte nun aufhören zu lesen!

Achtung, Spoiler!

Als Lena Headey in der Postproduktion für die sechste Staffel in Los Angeles den Tod von Hodor (Kristian Nairn, 41) sah, musste sie richtig weinen, erinnert sich die 43-Jährige. Ein Techniker habe sie daraufhin gefragt, ob mit ihr alles in Ordnung sei. Woraufhin sie erwiderte, dass sie nicht wusste, dass Hodor sterben würde. "Ich stand völlig neben mir und war wirklich todunglücklich", so Headey.

Außerdem erzählte die Britin, dass ihr Serienbruder Tyrion, der von Peter Dinklage (48) verkörpert wird, sie die ganze Zeit zum Lachen bringe. Auch Conleth Hill (52) alias Varys sei "unglaublich clever, talentiert und witzig". Weiterer Fun Fact von den Dreharbeiten: Lena Headey neigt dazu, hinzufallen. Vor allem die Treppen am Set seien mittlerweile so alt und rutschig. Zudem sei es schwierig auf den Stühlen elegant zu sitzen, denn die Polster würden einen regelrecht verschlingen.

Auch über ein privates Drama gibt die Schauspielerin bereitwillig Auskunft. Nach der Geburt ihres Sohnes Wylie Elliott Ende März 2010 litt sie an einer postnatalen Depression - ohne es zu wissen. Erst als sie bei einer Untersuchung in Tränen ausbrach, habe sie die Ärztin darauf hingewiesen. Während der ersten Staffel habe sie versucht, herauszufinden, was Muttersein bedeute. "Es war heikel", gesteht sie.

Frauen in einer Männerdomäne?

Worauf die Schauspielerin stolz ist? "Ich habe das Spiel, beim Vorsprechen zu flirten, nie gespielt", erzählt sie. Dass sie womöglich deswegen einige Rollen nicht bekommen habe, stört sie keineswegs. Sie sei sogar froh darüber. Sie fühle sich zudem wohler, nun ältere Frauen zu verkörpern, von denen nicht erwartet werde, schön zu sein. "Diesen Druck verspüre ich nicht mehr."

Dafür habe sie durchaus das Gefühl, als Frau alles mehrmals wiederholen zu müssen. Ein Mann sage einmal etwas und alle hören zu. Als Frau könne man etwas 19 Mal erwähnen und kein Gehör finden. Ihre Figur Cersei verschafft sich Gehör. Wird sie am Ende auf dem Eisernen Thron sitzen? "Ich denke, sie sitzt doch schon drauf, oder etwa nicht?" gibt Lena Headey zu bedenken.

Foto(s): Helen Sloan/HBO / Sky