"Game of Thrones": Wird sich Haus Frey an Arya rächen?

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Als wären die Weißen Wanderer nicht schon Ärger genug, könnten in der finalen "Game of Thrones"-Staffel auch noch die Freys ein Comeback feiern.

Nur noch sechs neue Episoden sind den Fans von "Game of Thrones" in der finalen Staffel vergönnt. Keinerlei Zeit und Raum für neue Charaktere oder Kriegsschauplätze abseits des Kampfes gegen die Weißen Wanderer, möchte man meinen. Doch wie die meist bestens informierte Seite "Watchers On The Wall" nun berichtet, soll ein für besiegt gehaltenes Adelshaus aus Westeros in der achten Staffel noch einmal auferstehen: die Freys. Fans der Serie sowie der Buchvorlage ist dieser Familienname auf ewig wegen der "Roten Hochzeit" ins Gedächtnis gebrannt, bei der Robb und Catelyn Stark ihren blutigen Tod fanden.

Im Auftakt der siebten Staffel meuchelte Arya Stark (Maisie Williams, 20) bekanntlich alle männlichen Familienmitglieder der Freys mit Gift dahin. Genügend Rachegelüste der zahlreichen Witwen und Hinterbliebenen wären also gegeben, auch wenn die Freys - allen voran Oberhaupt und Scheusal Walder (David Bradley, 75) - nicht dafür bekannt waren, Kavaliere gewesen zu sein. Wie die Seite nun berichtet, soll Schauspielerin Danielle Galligan in der letzten Staffel eine Figur namens Sarra verkörpern. Wer die Bücher gelesen hat, der weiß, dass eine Enkelin von Walder Frey in der Romanvorlage diesen Namen trägt.

Angesichts des bereits angesprochenen Zeitmangels gilt es aber als wahrscheinlich, dass Sarra nur einen kleinen Part in der Geschichte einnimmt und auf eine Rache-Story verzichtet wird. Immerhin haben die untoten Heerscharen aus dem Norden in der letzten Szene von Staffel sieben die Mauer der Nachtwache eingerissen und sind auf dem besten Wege, alles Leben in Westeros auszulöschen. Da wirken im direkten Vergleich selbst die Freys als das kleinere Übel.

Foto(s): Helen Sloan/Home Box Office