Vor G20: USA bieten Russland mögliche Kooperation im Syrien-Konflikt an

US-Außenminister Rex Tillerson bringt Fllugverbotszonen ins Gespräch.

Vor dem ersten Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin haben sich die USA unter Bedingungen zur Zusammenarbeit mit Russland im Syrien-Konflikt bereit erklärt.

Um die Lage in dem Bürgerkriegsland zu entschärfen, seien etwa Flugverbotszonen, der Einsatz von Waffenstillstandskontrolleuren am Boden und die Koordinierung humanitärer Hilfslieferungen denkbar, erklärte US-Außenminister Rex Tillerson am Mittwochabend (Ortszeit).

Vorschlag vor G20-Treffen

Der Vorschlag kam unmittelbar vor dem Treffen Trumps mit Putin auf dem G20-Gipfel am Freitag in Hamburg und könnte dazu dienen, die Handlungsspielräume für das Gespräch im Vorfeld auszuloten. Tillerson knüpfte das Angebot aber an eine Reihe von Bedingungen.

So forderte er, Russland müsse „den weiteren Einsatz jeglicher Chemiewaffen“ durch die syrischen Regierungstruppen unterbinden.

Außerdem habe Russland als Schutzmacht der Führung in Damaskus sicherzustellen, dass keine Konfliktpartei in Syrien „illegitimerweise Gebiete zurückerobert oder besetzt, die der Kontrolle des IS oder anderer terroristischer Gruppen entrissen worden sind“. Er fügte hinzu: „Wenn unsere beiden Länder zusammenarbeiten, schafft das die Basis für Fortschritt bei der Lösung für Syriens politische Zukunft.“ Wie diese aussehen könne, ließ...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung