G20: Polizei und Demonstranten rüsten sich für «Höllendemo»

Nach der gerichtlichen Genehmigung des Protest-Camps in Hamburg-Entenwerder dürfen G20-Demonstranten auch im Altonaer Volkspark übernachten. Foto: Daniel Bockwoldt

Gegen befürchtete Gewalt linksautonomer Demonstranten zum G20-Gipfel will die Hamburger Polizei konsequent einschreiten.

Nach einer friedlichen Demonstration von 11 000 Menschen am Vorabend rüste die Polizei sich heute bei der Demo «G20 - Welcome to Hell» für Probleme, sagte Hamburgs Polizeipräsident Ralf Martin Meyer im ZDF-«Morgenmagazin».

«Der größte schwarze Block aller Zeiten ist angekündigt von der Roten Flora, von den Autonomen, es soll knallen hinterher, «Welcome to Hell», das riecht ja nicht nach Sitzblockaden und verbaler Aussage sondern nach mehr und deswegen sind wir schon skeptisch, dass der heutige Abend oder die heutige Nacht friedlich bleibt», sagte Meyer.

«Die Anzahl ist schon so, dass wir uns da gut aufstellen mit starken Kräften und sicherlich wird es dann auch notwendig sein konsequent zu handeln, wenn es zu Straftaten kommt.» Der Polizei gehe es um die Sicherheit der Gipfelteilnehmer, Bürger und friedlicher Demonstranten.

Meyer rechtfertigte die in der Hansestadt eingerichtete Verbotszone mit Einschränkungen, die Einwohnern als nervig empfänden. «Wir müssen mit Terroranschlägen rechnen, wir müssen mit militanten Blockaden rechnen und viel mehr.»