G20-Krawalle: Olaf Scholz stellt Existenz der Roten Flora infrage – Linke gegen Räumung

Wir haben mit Kriminologe Nils Schuhmacher über die G20-Ausschreitungen gesprochen.

Nach den Gewaltexzessen am Rande des G20-Gipfels in Hamburg wächst der Druck auf Sympathisanten und Anhänger der linksextremen Szene in Deutschland. Innenexperten der Union fordern eine Räumung des linksautonomen Zentrums Rote Flora im Hamburger Schanzenviertel, in dessen Umfeld es während der Gipfeltage zu Plünderungen, Brandstiftungen und anderen schweren Gewalttaten gekommen war.

„Angesichts der Gewalt-Exzesse und der Dimension der hemmungslosen, entfesselten Aggression gegen Polizeibeamte sowie der Zerstörungswut seitens linksextremer Demonstranten und Autonomer halte ich eine gewaltsame Räumung der Roten Flora jetzt für zwingend geboten“, sagte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Stephan Mayer, der „Bild“-Zeitung (Dienstag).

Olaf Scholz will keinen „Schnellschuss“

Der Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat die Existenz des Zentrums bereits infrage gestellt, sich aber gegen einen „Schnellschuss“ ausgesprochen. Das seit fast 30 Jahren besetzte ehemalige Theatergebäude gilt als eines der wichtigsten Zentren der autonomen Szene in Deutschland. Es stand auch hinter der „Welcome to Hell“-Demonstration, bei der es am Donnerstagabend schon vor Beginn des G20-Gipfels schwere Krawalle gegeben hatte.

Der Linken-Bundestagsabgeordnete und Mitorganisator einer Großdemonstration, Jan van Aken, stellt sich entschieden gegen Schließungsforderungen. Das sei „völliger Quatsch“,...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung