G20 in Hamburg: Die Ruhe vor dem Gipfel

Viele Hamburger bereiten sich am Donnerstag auf die großen Proteste vor.

Es ist auffällig ruhig in der Rothenbaumchaussee. Die Prachtstraße im Hamburger Stadtteil Rotherbaum ist normalerweise stark belebt. Reger Autoverkehr, Studenten der nahen Universität und zahlreiche weitere Passanten prägen für gewöhnlich das Bild dieser hanseatischen Prachtstraße.

Dieser Donnerstag ist anders

An diesem Donnerstag ist aber so einiges anders. Es sind vor allem die vielen Polizisten, die das Straßenbild prägen. Mit ihren Mannschaftswagen haben sie Stellung vor dem Luxus-Hotel Grand Elysée bezogen. Ein mächtiger Absperrzaun schützt das Fünf-Sterne-Hotel vor ungebetenen Gästen. Die Polizisten aus Brandenburg, die ihre Hamburger Kollegen unterstützen, kontrollieren jeden Gast, der das Hotel betreten möchte – und das aus gutem Grund.

Während des G20-Gipfels, der am morgigen Freitag beginnt, nächtigen dort der chinesische Staatspräsident Xi Jinping und dem Vernehmen nach auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan. Vereinzelt haben einige Demonstranten vor dem Elysée , das direkt an der Moorweide liegt, Stellung bezogen. Sie halten Spruchbänder mit chinesischen Schriftzeichen hoch.

Nur einen Steinwurf entfernt verbringt US-Präsident Donald Trump im Gästehaus des Hamburger Senats die Gipfelnächte. Von Demonstranten ist dort noch nichts zu sehen.

Warum Hamburg?

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