G20 in Hamburg: Donald Trump – der Störenfried auf dem Gipfel?

Die Agenda des amerikanischen Präsidenten ist nicht ganz klar.

Viel Zeit zur Vorbereitung war nicht. Erst musste Donald Trump eine mehrtägige Twitter-Fehde mit zwei Fernsehmoderatoren ausfechten. Dann wollte der Golfschläger auf seinem Anwesen in New Jersey ausführlich bewegt werden. An diesem Mittwoch startet schon die Air Force One zum Staatsbesuch in Polen. Immerhin schaffte es der US-Präsident, vor dem anschließenden G20-Gipfel mit Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zu telefonieren, auch wenn er deren Namen nicht präsent hatte. „Ich werde mit Deutschland und Frankreich reden“, twitterte er kurz.

So liegt viel Spannung und Ungewissheit in der Luft, wenn Trump am Donnerstag in Hamburg landet. Von der Klimapolitik über die Bankenregulierung bis zum Handel reichen die Reizthemen, bei denen die USA mit den anderen großen Industrie- und Schwellenländern über Kreuz liegt. Und zumindest am Rande des Gipfels dürften auch die zahlreichen brisanten außenpolitischen Fragen vom Bürgerkrieg in Syrien bis zu Nordkoreas Raketentests zur Sprache kommen. An der Grundhaltung Trumps hat sein Sicherheitsberater Herbert Raymond McMaster keinen Zweifel gelassen: „Wir wollen den amerikanischen Wohlstand fördern, amerikanische Interessen verteidigen und die amerikanische Führungsrolle ausfüllen.“

Trump als Störenfried

Trumps Motto lautet also: „Amerika zuerst“. Der US-Präsident dürfte der Störenfried in der Runde sein. Insofern ist es bemerkenswert, dass er dem Telefonat mit Merkel eine zwar knappe, aber doch halbwegs freundliche Erklärung folgen ließ. Man habe intensiv über verschiedene Themen diskutiert, wurden...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung