Nach G20-Einsatz: Keine Konsequenzen für Berliner Party-Polizisten

Berliner Polizisten bei einer Party in ihrer Unterkunft in Bad Segeberg bei Hamburg

Der Berliner Polizeipräsident Klaus Kandt hat die Beamten einer Berliner Hundertschaft, die aus Hamburg zurückgeschickt worden war, in einer Mitteilung gegen die erhobenen Vorwürfe verteidigt. Darin schreibt Kandt, dass er mit den Verantwortlichen der Direktion Einsatz gesprochen und sich Stellungnahmen eingeholt habe. "Von den Vorwürfen gegen unsere in Bad Segeberg untergebrachten Einsatzeinheiten bleibt im Ergebnis kritikwürdiges Verhalten einzelner Einsatzkräfte außerhalb des Dienstes übrig", schreibt Kandt.

Es habe aber kein strafrechtlich oder disziplinarrechtlich relevantes Verhalten gegeben, so der Polizeipräsident weiter.

Der Brief von Polizeipräsident Klaus Kandt im Original:

Bestätigt hätten sich das gemeinschaftliche urinieren auf dem Unterkunftsgelände und der Lärm. "Alle anderen in den Raum gestellten Vorwürfe (Sachbeschädigungen, übermäßiger Alkoholhenuss, sonstiges strafrechtlich relevate Verhalten) haben sich nicht bestätigt", schreibt Kandt. In einer ersten Mitteilung der Polizei zu den Vorwürfen unter dem Titel "Berliner Partypolizei?" hieß es: "Dabei wurde getrunken, getanzt, gepinkelt und ja scheinbar auch "gebumst", wie es unser Pressesprecher so schön formuliert hat."

Vom öffentlichen Sex eines Polizistenpärchens war in der Mitteilung des Polizeipräsidenten keine Rede mehr, auch nicht von einer Polizistin, die mit Bademantel und Dienstwaffe posiert haben soll. Wie berichtet, gab es innerhalb der Hundertschaft b...

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