G20: Bundeswehrsoldaten sollen zum eigenen Schutz auf Uniform verzichten

Offenbar soll vermieden werden, dass Soldaten von Linksextremen attackiert werden.

Kurz vor Beginn des G20-Gipfels in Hamburg spitzt sich die Sicherheitslage zu. Die Bundeswehr hat Soldaten aus Angst vor Übergriffen gewarnt, im Umfeld des Gipfels Uniformen zu tragen. Auf der anderen Seite setzte die Polizei nach der gewaltsamen Räumung eines Protestcamps am Sonntag am Dienstagabend erstmals Wasserwerfer ein. Der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Jörg Radek, sagte dieser Zeitung: „Man kann da noch einiges erwarten. Seitens der Szene stehen die Zeichen auf Sturm.“ Der linke Bundestagsabgeordnete Jan van Aken hatte hingegen schon am Montag gewarnt, die Polizei schieße übers Ziel hinaus.

Zur eigenen Sicherheit

Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bestätigte im Prinzip Berichte, wonach Angehörige der Truppe angewiesen wurden, vom 5. bis zum 9. Juli im Großraum Hamburg bei Fahrten zum und vom Dienst auf Uniformen zu verzichten. Ein generelles Uniform-Verbot existiere aber nicht. Und das einschlägige Dokument sei als geheim eingestuft, so dass er keine Details nennen wolle.

Offenbar soll vermieden werden, dass Soldaten von linksextremen Protestteilnehmern attackiert werden. Auch die Nutzung von Dienstfahrzeugen sei zu vermeiden, sofern man damit nicht Amtshilfe leiste, berichtete die Deutsche Presse-Agentur. Die Bundeswehr werde die knapp 20000 Polizisten bei dem Gipfel im...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung