Kommentar: Beistand für Professor Jörg Baberowski

Der HU-Professor Jörg Baberowski wird als rechtsradikal angegriffen. Zu Unrecht.

Jörg Baberowski lehrt seit 2002 osteuropäische Geschichte an der Berliner Humboldt Universität. Er veröffentlichte hervorragende Arbeiten zum Stalinismus und zu den Logiken der Gewalt. Anders als die Riege derer, die in der Moderne nur Fortschritt erblickt, sieht er darin auch eine Ursache für Großgruppenhass.

Gediegene Empirie

Baberowski steht für gediegene Empirie, meidet inhaltsarme Diskursakrobatik und pflegt eine klare Sprache. Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen vergisst er nicht, was seine Standesbezeichnung „Professor“ bedeutet: Bekenner.

Gedankenfreudig nimmt er sich heraus, die von ihm schon einmal analysierten historischen Gewalttaten aus einem anderen Blickwinkel zu untersuchen und so zu ergänzenden Ergebnissen zu gelangen.

Doch seit September 2015 ist Baberowski übler Nachrede ausgesetzt, Ehrabschneiderei, gezielter, neuerdings zum Rufmord gesteigerter Denunziation. Erst wurde aus dem streitbaren der „umstrittene“ Professor.

Angriffe aus Bremen

Dann fragte der Berliner Tagesspiegel unter der Überschrift „Der Professor als wütender Bürger“ rhetorisch: „Was ist dran am Vorwurf, er sei rechtsradikal?“ Und antwortete:...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung