FUT: Chemie ist der Schlüssel zum Sieg

Die Chemie ermöglicht es, das Optimum aus dem eigenen Ultimate Team herauszuholen

Von Maximilian Eichgrün

Im Stream reden viele FIFA-Profis oft über die Chemie. Für viele Spieler ist sie nur eine Zahl, die im Teambildschirm angezeigt wird. Doch es steckt viel mehr dahinter.

Chemie macht gute Spieler noch besser

Was man nicht an der bloßen Zahl ablesen kann, ist, dass die Spieler bei besserer Chemie auch bessere Werte haben. Ist sowohl die Teamchemie als auch die Spielerchemie optimal, steigern sich die Fähigkeiten der virtuellen Fußballstars enorm.

Hat man beispielsweise Cristiano Ronaldo mit einer Spielerchemie von 10 bei einer Teamchemie von 100 aufgestellt, hat der Weltfußballer die Werte Abschluss, Stellungsspiel, Schuss- und Sprungkraft auf 99. Das ist das Maximum im Spiel. Ohne den Chemie-Einfluss wären die genannten Fähigkeiten des Portugiesen bei 94 bzw. 95.


Stellt man Ronaldo mit einer Spielerchemie von 3 und einer Teamchemie von 60 auf, verliert er dagegen bei allen Werten 6 Punkte und hätte zum Beispiel einen Abschluss von 88. Das Beispiel zeigt: Die Chemie kann wahre Wunder wirken und sollte unbedingt beachtet werden.

Perfekte Chemie: So geht's

Chemie wird von folgenden Faktoren beeinflusst: Die Teamchemie ist die addierte Chemie aller Spieler. Die Spielerchemie resultiert zum einen aus der Position, auf der der Spieler aufgestellt wurde und zum anderen aus seiner Synergie mit den Spielern, zu denen er eine Verbindung hat.


Verbindungen entstehen je nach Formation. Im klassischen 4-3-3 zum Beispiel hat der Torwart je eine Verbindung zu den Innenverteidigern. Die Innenverteidiger sind miteinander verbunden und auch mit dem ihnen näheren Außenverteidiger und mit dem defensiven Mittelfeldspieler im Zentrum und so weiter.

Entscheidend für die Qualität der Verbindungen sind die Liga sowie die Mannschaft, für die die Spieler in der Realität spielen, und die Nationalität der Fußballer. Werden zwei Spieler vom FC Bayern München nebeneinander aufgestellt, wird die Linie zwischen ihnen grün und die Verbindung optimal, weil Liga und Mannschaft übereinstimmen.

Zwei Übereinstimmungen reichen für den Maximalwert. Marco Reus und Leon Goretzka zum Beispiel hätten trotz der Rivalität ihrer Vereine eine grüne Verbindung. Zu Toni Kroos, der in einer anderen Liga spielt, hätte Reus nur eine orangene Linie. Ultimate Team-Spieler sollten immer darauf achten, dass alle Fußballprofis um sich herum orangene oder grüne Verbindungen haben und so auf eine Spielerchemie von 9 kommen. Das geht nur, wenn die Spieler auf der richtigen Position aufgestellt sind.


Aufstellung vor dem Anpfiff entscheidet

Ist man erst einmal im virtuellen Fußballmatch, haben alle Spieler ihre Chemiewerte und diese sind nicht mehr veränderbar. Man kann sein Team dann nach Belieben umstellen. So ist es zum Beispiel möglich, Eden Hazard als Zehner spielen zu lassen, ohne dass der Belgier dabei Fähigkeitenpunkte einbüßt.

Der Nachteil des Systems sind die Einwechselspieler: Da sie keine Spielerchemie haben, bekommen sie nur den Teamchemie-Bonus und schöpfen deshalb nicht alle Vorteile aus. Viele Spieler wechseln daher während des Matches nicht aus.

Zu beachten ist der Manager, den man seinen Spielern an die Seite stellt. Seine Nationalität und Liga beeinflussen die Aktuere auf dem Platz.

Loyalität bessert die Chemie auf

Loyale Spieler bekommen einen Chemie-Punkt oben drauf. Ein Ronaldo, der mit 9 Chemie aufgestellt wird, ist, sobald er als loyal gilt, bei 10 Chemie. Loyalität erreicht ein Spieler, wenn er 10 Spiele für den Verein absolviert hat. Das gilt nur für Fußballer, die vom Transfermarkt verpflichtet werden. Alle Spieler, die aus Kartensets gezogen wurden, sind bereits loyal.


Wer also seine Gegner in die Knie zwingen will, sollte nicht nur darauf achten, die besten Spieler aufzustellen. Es ist essenziell, sich mit der Spieler- und Teamchemie auseinanderzusetzen, wenn man das Optimum aus seinem Team herausholen will.