Fussball: Hertha in Jubiläumsstimmung

Die Blau-Weißen mal in Schwarz-Weiß. Sieht auch nicht schlecht aus

Berlin.  Sollen die Kritiker doch nörgeln. Hertha, die alte Dame, hätte mehr aus sich machen können, vielleicht sogar müssen, heißt es ja gern, aber in Berlin ist man trotzdem stolz auf die blau-weiße Tochter der Hauptstadt. Erst recht zu einem so denkwürdigen Anlass wie einem 125-jährigen Jubiläum. "Die Geschichte Herthas und Berlins ist untrennbar miteinander verbunden", sagte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) in seiner Rede auf dem Festakt im Roten Rathaus am Dienstagabend und war sich sicher: "Hertha gehört die Zukunft."

Wowereit, Klinsmann, Friedrich und andere Ehrengäste

Festlich ging es zu bei der Jubiläumsveranstaltung in Mitte. Der rote Teppich, gesäumt von "Einlaufkindern" in Blau-Weiß? Eindrucksvoll. Die Musik? Klassisch. Die gewaltigen Bilder und Kronleuchter im Großen Saal des Hauses? Pompös. 125 Jahre – das will angemessen zelebriert werden. Dementsprechend prominent auch die zahlreichen Ehrengäste: Ex-Bürgermeister Klaus Wowereit, Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann (dessen Sohn neuerdings für die Berliner spielt) und Ex-Kapitän Arne Friedrich – sie alle erwiesen Hertha die Ehre und steuerten Anekdoten bei, genauso wie die Klub-Legenden Erich Beer oder Axel Kruse.

Die Reden aber hielten andere. Klub-Präsident Werner Gegenbauer, Michael Müller und Reinhard Rauball, der Präsident der Deutschen Fußball Liga (DFL). Sie alle erinnerten an Herthas bewegte Geschichte. "Der Verein hat sich nie unterkriegen lassen", lobte Müller, und auch Rauball pries die "Stehaufmän...

Lesen Sie hier weiter!