Fußball: Großer Anspruch bei den Kleinigkeiten

Anerkennung für das neue Juwel am Fußball-Himmel: Kylian Mbappé ist erst 18 Jahre alt, aber nicht nur Bundestrainer Löw konnte sehen, über welche Fähigkeiten er schon jetzt verfügt

Köln.  Schlaflose Nächte werden Joachim Löw in der für ihn vier Monate langen Winterpause nicht quälen. Auch die WM-Testspiele "auf Augenhöhe" gegen Frankreich und England hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ohne Crash überstanden. "Wir sind fußballerisch mit Frankreich und einigen anderen Nationen auf höchstem Niveau", urteilte der Bundestrainer, den auch fehlende Offensiv-Effizienz beim 0:0 in London und einige Defensiv-Lücken beim 2:2 zum Jahresabschluss in Köln nicht aus der Ruhe bringen können. "Warum soll ich mir Sorgen machen? Ich mache mir Gedanken. Ich weiß, dass wir uns in einigen Dingen einspielen müssen", sagte Löw.

Nicht nur die Konkurrenz ist auf einem guten Weg

Einige "wichtige Erkenntnisse" für das Unternehmen Titelverteidigung im kommenden Sommer in Russland nimmt der Weltmeistercoach mit ins WM-Jahr. Die Konkurrenz ist erstarkt, wie die neue französische Spielergeneration um den Doppeltorschützen Alexandre Lacazette (26) und Jungstar Kylian Mbappé (18) vor nur 36.948 Zuschauern bewies. Aber auch das eigene Team wähnt Löw auf einem guten Weg. Das Ausgleichstor von Lars Stindl in der Nachspielzeit konservierte das Gefühl, dass man schwer zu schlagen ist. "Es ist schön, wenn man in der 90. Minute den Ausgleich erzielt und das Jahr so beendet", betonte Löw und lächelte.

"Wir wissen ganz genau, was wir zu tun haben", sagte der DFB-Chefcoach zum WM-Feinschliff im kommenden Jahr mit weiteren Tests gegen Spanien (23. März in Düsseldorf) und Brasilien (27. März in Berl...

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