Für die Gesundheit: Darum sollten Sie Ihre Unterhosen einmal im Jahr wegwerfen

Den BH können Sie behalten, die Unterhose muss weg. (Bild: ddp Images)

Tauschen Sie Ihre Unterwäsche einmal im Jahr komplett gegen neue aus? Falls nicht, sollten Sie jetzt damit anfangen. Zumindest, wenn es nach dem Rat einiger Experten geht.

Waschen ist offenbar nicht immer genug. Um das Risiko zu minimieren, an Harnwegsinfektionen und Allergien zu erkranken, raten Gesundheitsexperten des „Good Housekeeping Institute“ (GHI) zu dem etwas speziellen Vorgehen, einmal im Jahr das komplette Unterhosensortiment wegzuschmeißen und sie durch neue Höschen zu ersetzen.

Denn selbst frisch gewaschene Unterhosen können noch mehr als 10.000 Bakterien enthalten – diese begünstigen die Ausbreitung von E.coli-Bakterien und Hausstaubmilben, schreibt auch die britische „The Sun“.

Noch etwa 10.000 lebende Bakterien befinden sich in kürzlich gereinigter Wäsche. (Bild. ddp Images)

In einer Guideline zu hygienischer Unterwäsche auf der Website des britischen Instituts raten die Experten dazu, mindestens einmal im Jahr jegliche Unterhosen, Slips und Tangas gegen neue einzutauschen. Innerhalb des Jahres sollten Sie diese bei mindestens 60 Grad waschen. Ebenso wie Schlafanzughosen, Bikini-Slips, Bodys und Bettwäsche, sofern Sie nackt schlafen. Die Erklärung des GHI: „Wir verbringen ein Drittel unseres Lebens im Bett. Obwohl die Bettwäsche nicht wie Kleidung aussieht, müssen Sie sie wöchentlich waschen. Nacht für Nacht sammeln sich Keime, Schweiß und Hautzellen an.“

Doch Sie sollten sich nicht nur in regelmäßigen Abständen von Ihren Unterhosen verabschieden, sondern auch alle zwei Jahre neue Kissen anschaffen. Bis dahin gehört eine intensive Reinigung der Kopfkissen alle drei bis sechs Monate zum hygienischen Basisprogramm, wenn es nach dem GHI geht.

Ob man nun dem Rat folgt, tatsächlich das ganze Sortiment jährlich zu entsorgen oder nicht – generell sollte die Reinigung von Unterwäsche nie vernachlässigt werden, um der Gesundheit einen Gefallen tun. Eigentlich selbstverständlich, doch aufseiten des GHI heißt es: „Es gibt einige Waschvermeider da draußen. Diese schmutzigen Gewohnheiten helfen dabei, Bakterien gedeihen zu lassen.“

Der Neukauf hat zudem noch einen weiteren positiven Nebeneffekt: Sie werden praktisch von wissenschaftlicher Seite dazu angehalten, regelmäßig neue Dessous zu shoppen. An so einen Rat hält man sich doch gern!

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