Für 10.000 Euro: Becker verkaufte falschen Schläger

Boris Becker verkaufte im Sommer 2017 seinen Wimbledon-Schläger von 1999. Nun stellte sich allerdings heraus, dass es sich beim im ZDF ausgestellten Objekt nicht um das Original handelte.

Boris Becker ist derzeit unter anderem als TV-Experte tätig (Bild: Getty Images)

“Es sieht leider ziemlich klar danach aus, dass in unserer Sendung nicht der Schläger verkauft wurde, der versprochen und in der Show besprochen wurde”, zitiert die Bild ein internes Schreiben des ZDF. In der Show “Bares für Rares” hatte Becker Mitte Juni 2017 den Schläger für 10.000 Euro verkauft.

Wie Anwalt Christian Moser inzwischen bestätigte, handelte es sich beim letztlich übergebenen Objekt allerdings nicht um das Original von 1999. Vielmehr wurde “versehentlich der falsche Schläger” ausgewählt und verkauft. Dieser sei “absolut baugleich” gewesen.

Bisher keine Spende erfolgt

Moser führt aber auch an, dass das Missgeschick inzwischen ausgebessert wurde. Käufer Schmit-Avila habe den richtigen Schläger erhalten. Für weitere Verwirrung sorgt, dass Becker die Quittung über den Erhalt des Kaufpreises bislang nicht unterschrieben hat.

Der ehemalige Tennis-Spieler wollte den Erlös aus seinem Verkauf spenden. Ursprünglich war das Geld für die Organisation “Ein Herz für Kinder” angedacht. Die dafür zuständige Bild-Zeitung merkt aber an, dass bisher kein Zahlungseingang stattgefunden hat. Moser begründet dies mit einer negativen Berichterstattung der Tageszeitung.