DFB-Team: EM-Aus: Tränen und Diskussion um Steffi Jones

Fußball, Frauen: EM, Finalrunde, Viertelfinale, Deutschland - Dänemark am 30.07.2017 im Sparta Stadion in Rotterdam (Niederlande). Deutschlands Trainerin Steffi Jones (r) bedankt sich bei Deutschlands Anja Mittag. Das Spiel endete 1:2. Foto: Carmen Jaspersen/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Die Stimme war brüchig, der Blick schweifte immer wieder aus dem Fenster. Als Steffi Jones die krachend gescheiterte Mission Titelverteidigung erklären musste, schien die Bundestrainerin das frühe EM-Aus der deutschen Fußballerinnen noch nicht richtig realisiert zu haben. Verstanden hatte die 44-Jährige dagegen, dass es nach der erschreckend schwachen Vorstellung beim 1:2 (1:0) im Viertelfinale gegen ­Dänemark um ihre Zukunft geht.

Die Trainer-Novizin Jones, an der bereits bei ihrer Berufung als Nachfolgerin von Silvia Neid gezweifelt wurde, will um ihren Job kämpfen. "Die Entscheidungsträger sitzen im DFB. Die werden in den nächsten Tagen mit mir zusammensitzen und entscheiden, wie es weitergeht", sagte Jones: "Meine ­Motivation ist da. Ich möchte gerne weitermachen."

Die Frage ist, ob Jones weitermachen darf. "Natürlich sind wir beim DFB alle sehr enttäuscht über das frühzeitige Ausscheiden unserer Frauen-Nationalmannschaft und vor allem über die spielerische Leistung, die unsere Mannschaft gegen das dänische Team gezeigt hat", postete DFB-Präsident Reinhard Grindel bei Facebook: "Wir werden nunmehr in aller Ruhe, unabhängig von der aktuellen Enttäuschung über das Ausscheiden, mit allen Beteiligten analysieren und überlegen, was zu tun ist, damit unsere Frauen-Nationalmannschaft wieder an frühere Erfolge anknüpfen kann", so Grindel.

"Der Siegeswille war nicht so groß wie der von Dänemark"

Wie unvorbereitet der DFB und die Delegation des zweimaligen Welt- und achtmaligen Europam...

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