Fußball: Vorwurf der Steuerhinterziehung: Mourinho sagt in Madrid aus

Jose Mourinho vom englischen Rekordmeister Manchester United hat vor einem Gericht in Madrid zum Vorwurf der Steuerhinterziehung ausgesagt. Der Portugiese erklärte gegenüber Reportern, dass er sich keiner Schuld bewusst sei.

Jose Mourinho vom englischen Rekordmeister Manchester United hat vor einem Gericht in Madrid zum Vorwurf der Steuerhinterziehung ausgesagt. Der Portugiese erklärte gegenüber Reportern, dass er sich keiner Schuld bewusst sei.

"Ich habe Spanien 2013 in der Überzeugung verlassen, dass meine steuerliche Situation absolut legal ist", sagte Mourinho nach dem Termin in der Vorstadt Pozuelo de Alarcon, wo er damals gelebt hatte: "Zwei Jahre später hat man mir dann gesagt, dass eine Ermittlung gegen mich eröffnet wurde. Ich habe keinen Einspruch eingelegt, sondern eine Einigung mit dem Staat getroffen. Alles war erledigt, deshalb war ich nur für fünf Minuten hier, um das mitzuteilen."

Mourinho war im Juni in Spanien wegen eines Steuervergehens angeklagt worden. Demnach soll der frühere Coach von Champions-League-Sieger Real Madrid zwischen 2011 und 2012 3,3 Millionen Euro Steuern hinterzogen haben.

Zuletzt war Weltfußballer Cristiano Ronaldo, ein Landsmann Mourinhos, ebenfalls wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung vorgeladen worden. Der Europameister musste Ende Juli zu den Vorwürfen Stellung nehmen.

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