Fußball International: Jakob Jantscher vor Abschied aus Rizespor

Jakob Jantschers Engagement in Rize begann vielversprechend (28 Spiele, 5 Tore), nimmt aber wohl ein vorzeitiges Ende. Im abgelaufenen Sommer legte Caykur Rizespor viel Geld auf den Tisch - kolportiert werden rund 900.000 Euro - um den Spielmacher vom FC Luzern loszueisen. Doch trotz großer Ambitionen schlitterte Rizespor in Liga zwei.

Jakob Jantschers Engagement in Rize begann vielversprechend (28 Spiele, 5 Tore), nimmt aber wohl ein vorzeitiges Ende. Im abgelaufenen Sommer legte Caykur Rizespor viel Geld auf den Tisch - kolportiert werden rund 900.000 Euro - um den Spielmacher vom FC Luzern loszueisen. Doch trotz großer Ambitionen schlitterte Rizespor in Liga zwei.

Ein Umstand, der dem 28-Jährigen zum Verhängnis wird, wie er im Gespräch mit SPOX erklärt. "Es ist so, dass ich wahrscheinlich gehen muss. In der zweiten türkischen Liga dürfen pro Verein nur fünf Ausländer spielen und wir haben 13", sagt der Grazer, der sich mit dem Klub aktuell trotzdem im Trainingslager befindet.

Kein Stress bei der Vereinssuche

Die Klubsuche ist aber bereits angelaufen: "Es gibt loses Interesse von einigen Vereinen, aber ich hatte erst letzte Woche das Gespräch mit Rizespor, bei dem sie mir den Abschied nahegelegt haben, darum ist alles noch sehr frisch. Ich habe grundsätzlich keinen Stress, weil das Transferfenster noch eine Zeit lang offen ist."

Dabei hätte sich Jantscher, der bei Rizespor noch bis 2020 unter Vertrag steht, einen Verbleib vorstellen können. Über seinen Klub weiß er trotz bevorstehender Trennung nur das Beste zu berichten. "Rize hat mir sehr gut gefallen, der Verein ist echt professionell geführt, alles war tip-top. Mir taugt auch die offensive türkische Liga, mit schönen Stadien und vielen Stars. Echt schade, dass wir abgestiegen sind", sagt Jantscher. "Sportlich gesehen hätte sich das niemand erwartet. Aber der Verein ist gut aufgestellt und strebt den Wiederaufstieg an. Die finanziellen Möglichkeiten sind da."

Wie es nun weitergeht, ist in der Schwebe. In Graz wartet ein Grundstück auf Jantscher, der Hausbau soll aber erst in drei Jahren beginnen. "Eine Rückkehr nach Österreich ist also nicht zwingend", sagt er und schielt auf das Ausland. "Ich schließe grundsätzlich keine Länder aus und habe auch keine besonderen Präferenzen. Ich werde einmal abwarten, bis etwas konkret und seriös wird. Dann schaue ich mir alles an."

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