Fußball: Hoeneß fordert: Lasst Beckenbauer "in Frieden leben"

Uli Hoeneß hat sich für seinen unter der WM-Affäre leidenden Freund Franz Beckenbauer stark gemacht. Es sei "eine Riesenschweinerei, was da um seine Person gemacht wird", sagte Hoeneß bei einer Fanklub-Weihnachtsfeier: "Er hat Unglaubliches geleistet, nichts in seine Tasche gesteckt, sich den Arsch aufgerissen - jetzt muss irgendwann mal Ruhe sein! Man soll den Mann in Frieden leben lassen."

Uli Hoeneß hat sich für seinen unter der WM-Affäre leidenden Freund Franz Beckenbauer stark gemacht. Es sei "eine Riesenschweinerei, was da um seine Person gemacht wird", sagte Hoeneß bei einer Fanklub-Weihnachtsfeier: "Er hat Unglaubliches geleistet, nichts in seine Tasche gesteckt, sich den Arsch aufgerissen - jetzt muss irgendwann mal Ruhe sein! Man soll den Mann in Frieden leben lassen."

Hoeneß gab an, "in regelmäßigem Kontakt" mit Beckenbauer (72) zu stehen, "wir gehen ein-, zweimal die Woche essen." Der "Kaiser" sei "im Moment in Bad Wiessee, also bei mir um die Ecke in einer Rehaklinik nach seiner schweren Herzoperation". Unmittelbar nach der OP sei es Beckenbauer "nicht so gut" gegangen, "es musste auch noch ein zweiter Eingriff vor ein paar Wochen gemacht werden, jetzt geht es ihm etwas besser".

Der FC Bayern stehe seinem ehemaligen Spieler, Trainer und Präsidenten "hundertprozentig" zur Seite, betonte Hoeneß: "Er hat schwer daran zu tragen, nicht nur an seiner Krankheit, sondern an dem ganzen Theater um seine Person."

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