Fußball: Grindel: Keine "fußballfernen Betonköpfe" beim DFB

DFB-Präsident Reinhard Grindel hat sich mit deutlichen Worten gegen Fan-Kritik an der angeblich amteurfeindlichen Politik des Deutschen Fußball-Bundes zur Wehr gesetzt.

DFB-Präsident Reinhard Grindel hat sich mit deutlichen Worten gegen Fan-Kritik an der angeblich amteurfeindlichen Politik des Deutschen Fußball-Bundes zur Wehr gesetzt.

"Trennen Sie sich doch bitte von dem Vorurteil, im DFB sitzen fußballferne Betonköpfe, die große Lust haben, ambitionierte Vereine um den Lohn ihrer Arbeit in einer Saison zu bringen", schrieb Grindel bei Facebook und antwortete damit auf einen offenen Brief aus der Fanszene des Drittliga-Aufsteigers SV Meppen.

In seiner Antwort nahm Grindel auch Stellung zu den umstrittenen Freundschaftsspielen der chinesischen U20-Auswahl gegen die Klubs der Regionalliga Südwest. "Der Vertrag mit den Chinesen ist nichts anderes als eine sinnvolle Marketingvereinbarung zu Gunsten der Regionalliga Südwest, bei der es nur Gewinner gibt", schrieb der DFB-Boss: "An spielfreien Wochenenden erhalten die jeweiligen Clubs einen attraktiven Freundschaftsspielgegner für ein sehr beachtliches Honorar."

Als Begründung für sein öffentliche Antwort via Facebook führte Grindel an, dass der "neuen Führung des DFB und mir persönlich stets an einem offenen Dialog auch mit den Fans gelegen ist".